Silber nach Allzeithoch unter Druck – Gold nahe Bestmarke
Silber verliert nach Rekordhoch massiv an Wert. Gold nähert sich zudem stabil seiner Bestmarke von rund 4550 Dollar an.

Silber stieg in der Nacht zum Montag auf ein Rekordhoch von 84,01 US-Dollar (etwa 66 Franken) je Unze. Im Laufe des Tages fiel der Preis bis auf 71,89 Dollar (56,75 Franken) stark zurück, berichtet der «Spiegel».
Höhere Nachfrage von Investoren aus China trieb den Preissprung merklich voran. Aufschläge in Shanghai lagen zeitweise über 8 Dollar höher als in London.
«Trading Economics» meldet einen Vortagsanstieg von 3,85 Prozent vor dem Einbruch. Spekulative Verkäufe verstärkten den Abwärtstrend nach dem Höchststand merklich und Jahresendpositionierungen trieben diesen Rückgang weiter voran.
Goldpreis nahe der historischen Bestmarke
Auch der US-Unternehmer Elon Musk lenkte Aufmerksamkeit auf Silber durch einen Post auf der Plattform X. Er warnte vor Exportbeschränkungen aus China und betonte den industriellen Bedarf.
Gold notiert derzeit nahe seinem Rekordhoch von rund 4550 Dollar, fiel aber auf 4366 Dollar (3446 Franken) pro Unze. Globale Unsicherheiten stützen die Nachfrage kontinuierlich und zuverlässig, so der «Spiegel».
Niedrige Realzinsen und Inflationsängste fördern Gold als sicheren Hafen weiter. Der Kontrast zum Silberverlauf erscheint besonders markant.
Zusätzliche Einflussfaktoren auf Silber
China treibt die Nachfrage bei beiden Metallen kontinuierlich voran. Silber reagiert zudem insgesamt sensibler auf industrielle Schwankungen als Gold.

Silber kostete zu Jahresbeginn rund 30 Dollar je Unze, bevor es in der zweiten Jahreshälfte stark zulegte. Der Dezember zeigte laut «finanzen.net» dabei den stärksten Höhenflug.
Experten sehen einen Nachholbedarf gegenüber Gold. Zudem bleibt Silber ein wichtiger Rohstoff für Elektromobilität, Solarindustrie und den KI-Ausbau in der Tech-Branche.












