Ausstandsbegehren gegen Walliser Staatsanwaltschaft eingereicht

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Oberwallis,

    Die Staatsanwaltschaft des Kantons Wallis hat das Ausstandsbegehren im Fall der Brandkatastrophe von Crans-Montana an das Kantonsgericht in Sitten weitergeleitet. Dies teilte die Walliser Generalstaatsanwältin Beatrice Pilloud am Mittwochabend mit.

    crans-montana
    Nach dem Brand in Crans-Montana steht die Staatsanwaltschaft in der Kritik. - keystone

    Am 6. Februar hatte der Anwalt einer klagenden Partei ein Ausstandsbegehren eingereicht. Dieses richtet sich gegen die diensthabende Staatsanwältin, die die ersten Untersuchungshandlungen vorgenommen hat, gegen die stellvertretende Generalstaatsanwältin, gegen gegen beide mit der Leitung des Verfahrens betrauten Staatsanwältinnen sowie gegen Pilloud selber, wie es in der Mitteilung heisst. Das Begehren greife im wesentlichen Vorwürfe auf, die von gewissen klagenden Parteien öffentlich erhoben worden seien.

    Am Mittwoch wurde nun das Ausstandsbegehren – zusammen mit der Stellungnahme der Staatsanwaltschaft und dem vollständigen Dossier – dem Kantonsgericht übermittelt. Dieses wird darüber entscheiden.

    Weiter habe die Staatsanwaltschaft am Mittwoch die Verfügung des Zwangsmassnahmengerichts erhalten, in der die Kaution für die Geschäftsführerin der Bar «Le Constellation» endgültig auf 200'000 Franken festgelegt werde. Dieser Betrag wurde nach einer entsprechenden Untersuchung durch das Gericht festgesetzt, wie bereits im Entscheid vom 12. Januar angekündigt worden war. Der Betrag wurde auf das Konto der Staatsanwaltschaft einbezahlt, wie es weiter hiess.

    Die Staatsanwaltschaft will zu gegebener Zeit weiter informieren. Die Unschuldsvermutung gilt weiterhin.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    User #6472 (nicht angemeldet)

    FreysingerSVP war der erste der die CVP schweineblater ausstechen wollte! Aber das Böse war stärker, aber jetzt!

    User #2468 (nicht angemeldet)

    Es hätte viel Geld, Zeit und Ärger, eingespart werden können, hätte der Kanton die Untersuchung abgegeben.

    Weiterlesen

    revolut
    116 Interaktionen
    Auch Schweizer möglich
    sdf
    65 Interaktionen
    «Meist vorsätzlich»

    MEHR AUS WALLIS

    Philipp Matthias Bregy
    44 Interaktionen
    Walliser Nationalrat
    Einbruch
    1 Interaktionen
    Walliser Bezirksgericht
    Zermatt
    98 Interaktionen
    Neubauten
    Deutscher Schäferhund
    44 Interaktionen
    Bub (7) gebissen