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    Samsung und SK Hynix schliessen KI-Deals über 950 Milliarden Dollar

    Maja Bojic
    Maja Bojic

    Südkorea,

    Samsung Electronics kündigt milliardenschwere KI-Partnerschaften an. Trotzdem geben die Aktien von Samsung und SK Hynix nach den Neuigkeiten nach.

    Samsung Update
    Das Samsung Update bringt wichtige Sicherheitskorrekturen und sollte von Galaxy-Nutzern zeitnah installiert werden. (Archivbild) - depositphotos

    Samsung Electronics und SK Hynix haben langfristige Kooperationen und Absichtserklärungen mit einem angekündigten Gesamtvolumen von rund 950 Milliarden US-Dollar vorgestellt. Die Vereinbarungen betreffen KI-Chips, Speichertechnologien und den Ausbau von Rechenzentren mit US-Technologieunternehmen, berichtet «investing.com».

    Der grösste Anteil entfällt auf SK Hynix. Das Unternehmen plant, über mehrere Jahre Speicherchips im Wert von rund 750 Milliarden US-Dollar an US-Unternehmen wie Nvidia zu liefern.

    Samsung kündigte zudem eine Zusammenarbeit mit Broadcom im Umfang von rund 200 Milliarden US-Dollar an. Die Vereinbarung umfasst fortschrittliche Speicherchips, High-Bandwidth Memory (HBM) sowie Foundry-Dienstleistungen für künftige KI-Anwendungen.

    KI-Infrastruktur wird zum Milliardenmarkt

    HBM gilt als eine der wichtigsten Technologien für moderne KI-Systeme. Die speziellen Speicherchips ermöglichen es KI-Prozessoren, grosse Datenmengen schneller zu verarbeiten und werden unter anderem in Hochleistungsrechenzentren eingesetzt.

    SK Hynix kündigte zusätzlich eine Zusammenarbeit mit Nvidia und weiteren Partnern im Umfang von mehr als 500 Milliarden US-Dollar an. Das Programm umfasst laut «investing.com» neue Speichertechnologien, KI-Rechenzentren und den Ausbau der Infrastruktur.

    Würdest du in AI-Chip-Aktien wie Samsung oder SK Hynix investieren?

    Wie die «TradingKey» berichtet, plant SK Telecom den Bau eines Rechenzentrums mit einer Kapazität von zwei Gigawatt. Dabei sollen Nvidias Vera-Rubin-Systeme und HBM4-Speicher von SK Hynix eingesetzt werden, die erste Phase soll 2027 starten.

    Aktien von Samsung reagieren trotz KI-Offensive schwach

    Trotz der umfangreichen Ankündigungen entwickelten sich die Aktienkurse zunächst negativ. Laut der «Yahoo Finance» fiel die Samsung-Aktie am Montag um rund 0,5 Prozent, während auch SK Hynix nachgab.

    Über fünf Handelstage verzeichnete Samsung einen Rückgang von rund zehn Prozent. SK Hynix verlor im gleichen Zeitraum mehr als elf Prozent.

    Die schwache Reaktion zeigt, dass Investoren trotz der neuen Vereinbarungen Gewinne mitnehmen könnten. Beide Unternehmen hatten in diesem Jahr bereits stark von der steigenden Nachfrage nach KI-Technologien profitiert.

    HBM-Wettbewerb zwischen Samsung und SK Hynix

    Der Wettbewerb zwischen Samsung und SK Hynix konzentriert sich zunehmend auf HBM. Die Technologie ist entscheidend für die Leistungsfähigkeit moderner KI-Beschleuniger und entwickelt sich zu einem zentralen Bereich der Halbleiterindustrie.

    Nach Einschätzung von Mike Gallagher von FSSA Investment Managers konnte SK Hynix seinen Vorsprung nicht nur durch technische Entwicklungen ausbauen. Der «Cash Online» zufolge spielten auch Unternehmenskultur, schnellere Entscheidungswege und eine frühe Konzentration auf HBM eine wichtige Rolle.

    Samsung  KI-Markt Speicherchips
    Samsung baut seine Position im globalen KI-Markt mit neuen Partnerschaften für Speicherchips und KI-Infrastruktur weiter aus. (Symbolbild) - depositphotos

    Samsung hatte den Fokus zeitweise stärker auf andere Halbleiterbereiche gelegt. SK Hynix investierte dagegen früh in HBM-Technologien und konnte seine Produkte für Nvidias KI-Plattformen qualifizieren.

    Quartalszahlen sollen Entwicklung zeigen

    Südkorea will seine Rolle in der globalen KI-Wertschöpfungskette weiter ausbauen. Präsident Lee Jae-myung stellte im Silicon Valley die «San Francisco AI Declaration» vor, wie die «TradingKey» schreibt.

    Die Erklärung soll die Zusammenarbeit zwischen Südkorea und den USA im KI-Bereich vertiefen. Zudem sollen dadurch Investitionen, Forschung und der Ausbau der KI-Infrastruktur gefördert werden.

    Nun richten sich die Blicke der Investoren auf die kommenden Quartalszahlen von Samsung und SK Hynix. Die Ergebnisse sollen zeigen, wie stark sich die hohe Nachfrage nach KI-Speicherchips bereits auf Umsatz und Gewinn der Unternehmen auswirkt.

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