Was muss beim FC Aarau besser werden, Präsident Sandro Burki?
Sandro Burki, Präsident des FC Aarau, spricht im Nau.ch-Interview über den Saisonstart. Einiges hätte besser laufen können, aber man bleibe zuversichtlich.
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Das Wichtigste in Kürze
- Heute um 18 Uhr empfängt der FC Aarau auf dem Brügglifeld Aufsteiger Kriens.
- Nau.ch-Chefreporter Mischi Wettstein hat sich mit FCA-Präsident Sandro Burki getroffen.
- Der 40-Jährige zieht nach sieben Runden eine erste Bilanz.
Nach sieben Runden belegt der FC Aarau in der Challenge League Platz vier. Die Aargauer weisen drei Siege, zwei Remis und zwei Niederlagen auf. Der Rückstand auf Leader Lausanne-Ouchy beträgt bereits sechs Punkte.
Vor dem heutigen Heimspiel gegen Aufsteiger SC Kriens hat Nau.ch-Chefreporter Mischi Wettstein auf dem Brügglifeld vorbeigeschaut und den geschäftsführenden Präsidenten Sandro Burki (40) zum Interview getroffen.
Mischi Wettstein: Sandro Burki, wie zufrieden bist Du mit dem Saisonstart des FC Aarau?
Sandro Burki: Die letzten Runden verliefen eigentlich positiv, bezogen auf die Punkteausbeute und die Resultate. Alles in allem ist es okay – es hätte aber definitiv besser laufen können.
Wettstein: Was muss sich noch ändern und verbessern?
Burki: Man sieht: Wie spielen noch nicht den Fussball, den wir letzte Saison gespielt haben. Es braucht noch mehr Abstimmung in der Mannschaft, wir müssen defensiv sicher noch stabiler werden. Dann bin ich zuversichtlich, dass es gut kommt.

Wettstein: Es gab namhafte Abgänge beim FC Aarau. Braucht man da Zeit beim FCA? Zeit, die man im Fussball nicht hat?
Burki: Das ist richtig. Mit Geduld und Zeit ist es so eine Sache im Fussball. Es ist aber definitiv so, dass wir Geduld haben müssen, um es seriös beurteilen zu können, wenn alles zusammen ist und die verletzten Spieler zurück sind. Dann, wenn Brunello Iacopetta mit dem Team hat arbeiten können.
Wettstein: Ein Remis gegen Ouchy, eine Niederlage gegen Yverdon: Reicht es in dieser Saison für ganz nach vorne?
Burki: Ich bin überzeugt! Wir haben eine starke Konkurrenz, gerade mit Ouchy, die eine sehr starke Mannschaft haben. Auch Yverdon und Winterthur sind sehr gut. Aber ich bin überzeugt, dass auch wir ein gutes Kader haben und im Verein gut aufgestellt sind. Wir bleiben ambitioniert.
Wettstein: Beim 3:2 gegen Rapperwil-Jona wurde es noch knapp, das Spiel stand auf Messers Schneide. So hat der FCA gewonnen – sonst wäre vielleicht wieder eine Trainerdiskussion losgegangen?
Burki: Am Schluss war der Sieg verdient, aber wir haben gegen einen guten Gegner gespielt. Wenn man das ganze Spiel anschaut, geht unser Sieg in Ordnung. Abgesehen davon ist es völlig normal: Wir sind hier in Aarau, die Erwartungen sind hoch und Diskussionen entstehen schnell. Wenn wir verloren hätten, wären die kritischen Stimmen vielleicht wieder laut geworden, jetzt herrscht dafür wieder Ruhe. Das kann auch schnell wieder ändern.

Das ist das Schöne beim FC Aarau: Wir ziehen extrem viele Menschen an, das ist ein Teil des Geschäfts. Davon dürfen wir uns im Positiven wie im Negativen nicht zu fest beeinflussen lassen. Es braucht einen gesunden Mittelweg. Aber bei uns intern gibt es keine Trainerdiskussion.
Wettstein: Sprechen wir kurz über eine Personalie: Das Transferfenster ist zu, Verteidiger David Acquah bleibt beim FC Aarau.
Burki: Wenn, dann wäre ein Transfer ins Ausland ein Thema gewesen. Er bleibt bei uns und da sind wir froh drum.

Wettstein: Ich frage deshalb, weil er nach dem Sieg gegen Rapperswil zunächst nicht zu den Fans gehen wollte. Mitspieler Daniel Afriyie musste ihn fast zwingen. Stimmt da die Chemie nicht mehr?
Burki: Ich glaube, die Chemie mit dem Club und dem Team stimmt. Seine persönliche Enttäuschung kann ich nachvollziehen, wenn du einen Wechsel anstrebst aber dieser dann nicht klappt. Aber es ist natürlich gut, gibt es andere Spieler, die ihm helfen.
Wettstein: Am Samstag wartet Tabellennachbar Kriens. Gibt es gegen den Aufsteiger einen klaren Sieg?
Burki: In der Challenge League, in der alles extrem ausgeglichen ist, ist das schwierig zu sagen. Kriens hatte einen extrem guten Start, zeigte guten Fussball.
Ich schaue ihnen sehr gerne zu, zudem ist unser ehemaliger Konditrainer ‹Nobby› Fischer dort Assistent von Trainer Michael Winsauer. Ich freue mich, wenn sie Punkte holen. Für uns ist aber klar: Wir wollen zuhause unbedingt gewinnen.
Hinweis: In der kommenden Woche erscheint bei Nau.ch das grosse Interview mit Sandro Burki. Der geschäftsführende Präsident des FC Aarau spricht dabei unter anderem über sein neuen Amt, die Kritik nach dem Nicht-Aufstieg – und über die Stadion-Thematik.
| Challenge League (12.09.2026) | Sp | S | N | U | Tore | Pkt | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. | ![]() | 8 | 6 | 0 | 2 | 17:3 | 20 | |
| 2. | ![]() | 8 | 4 | 1 | 3 | 17:7 | 15 | |
| 3. | ![]() | 8 | 4 | 1 | 3 | 14:9 | 15 | |
| 4. | ![]() | 8 | 4 | 4 | 0 | 12:14 | 12 | |
| 5. | ![]() | 7 | 3 | 2 | 2 | 11:12 | 11 | |
| 6. | ![]() | 7 | 3 | 3 | 1 | 10:8 | 10 | |
| 7. | ![]() | 8 | 2 | 3 | 3 | 7:8 | 9 | |
| 8. | ![]() | 8 | 2 | 5 | 1 | 12:16 | 7 | |
| 9. | ![]() | 8 | 1 | 4 | 3 | 10:21 | 6 | |
| 10. | ![]() | 8 | 0 | 6 | 2 | 6:18 | 2 | |
| Challenge League (12.09.2026) | Sp | Pkt | ||
|---|---|---|---|---|
| 1. | ![]() | 8 | 20 | |
| 2. | ![]() | 8 | 15 | |
| 3. | ![]() | 8 | 15 | |
| 4. | ![]() | 8 | 12 | |
| 5. | ![]() | 7 | 11 | |
| 6. | ![]() | 7 | 10 | |
| 7. | ![]() | 8 | 9 | |
| 8. | ![]() | 8 | 7 | |
| 9. | ![]() | 8 | 6 | |
| 10. | ![]() | 8 | 2 | |























