Rheinmetall vergrössert sich. Der Autozulieferer und Rüstungskonzern übernimmt den Drohnenhersteller EMT.
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Das Logo des Automobilzulieferers und Rüstungskonzerns Rheinmetall. - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Rheinmetall vergrössert sich und kauft den Drohnenhersteller EMT auf.
  • Die in Bayern ansässige Firma stellt unbewaffnete Aufklärungsdrohnen her.

Der Autozulieferer und Rüstungskonzern Rheinmetall übernimmt den Drohnenhersteller EMT. Es gebe eine entsprechende Vereinbarung, berichtete der Konzern am Dienstag. Die im bayerischen Penzberg ansässige Firma stellt unbewaffnete Aufklärungsdrohnen her.

Wichtigster Kunde ist die Bundeswehr. Vorbehaltlich einer kartellrechtlichen Genehmigung will der Autozulieferer und Rüstungskonzern das Unternehmen zum Jahreswechsel übernehmen.

Rheinmetall übernimmt vier EMT-Standorte

Der Düsseldorfer Konzern will die vier EMT-Standorte mit knapp 200 Beschäftigten integrieren. Die Aktivitäten der EMT sollen bei der Bremer Tochtergesellschaft Rheinmetall Technical Publications angesiedelt werden. Über den Kaufpreis haben die Unternehmen Stillschweigen vereinbart. Das 1978 gegründete Unternehmen befindet sich seit Dezember 2020 in Insolvenz in Eigenverwaltung.

Mit der Übernahme will das börsennotierte deutsche Unternehmen seine Position als Systemanbieter für Streitkräfte ausbauen. «Gleichzeitig werden wichtige wehrtechnische Kompetenzen in Deutschland erhalten», hiess es.

Die Aufklärungsdrohnen von EMT haben eine Reichweite bis zu 100 Kilometer. Ein System namens «Luna» sei von der Bundeswehr unter anderem zur Aufklärung im Kosovo, in Mazedonien und Afghanistan genutzt worden.

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