Der Glencore-Ausblick wurde von der Ratingagentur Standard & Poor's von «stabil» auf «positiv» erhöht. Der Konzern bekommt dadurch mehr Flexibilität.
Der Hauptsitz von Glencore in Baar im Kanton Zug. (Archivbild)
Der Hauptsitz von Glencore in Baar im Kanton Zug. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/URS FLUEELER
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Das Wichtigste in Kürze

  • Das Kreditrating von Glencore wurde von «stabil» auf «positiv» erhöht.
  • Damit bekommt Glencore eine höhere Flexibilität.
  • Somit könnte Standard & Poor's (S&P) auch das Rating für den Konzern anheben.

Standard & Poor's (S&P) hat den Ausblick für das Kreditrating des Rohstoffkonzerns Glencore auf «positiv» von «stabil» erhöht. Für das langfristige Herausgeber-Rating gilt vorerst weiterhin die Einstufung «BBB+», wie die Ratingagentur am Montag mitteilte.

Eine unterstützende Finanzierungspolitik und die niedrige Verschuldung gäben Glencore die Flexibilität. Damit könne man operative Schocks abfedern oder Chancen ergreifen, ohne die Bilanz zu beeinträchtigen, heisst es zur Begründung.

Genannt werden auch Verbesserungen in Bezug auf die rechtlichen Verfahren, die Zusammensetzung des Portfolios und den ESG-Status.

Der positive Ausblick bedeutet, dass S&P sein Rating für Glencore innerhalb der nächsten 12 Monate anheben könnte. Denn das Unternehmen strebe bezüglich Finanzlage und ESG-Herausforderungen weitere Verbesserungen an, heisst es.

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