Jobs

    Palantir-Chef: KI wird Einwanderung unnötig machen

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Prättigau,

    Laut dem Palanrit-Chef wird es dank der KI mehr als genug Jobs geben. Deshalb werde die breit angelegte Migration für die Wirtschaft unnötig sein.

    Die US-Firma Palantir entwickelt KI-Software für Unternehmen und Behörden. Ihr Mitgründer Alex Karp meint, dass Künstliche Intelligenz auch Folgen für die Einwanderung haben werde.
    Die US-Firma Palantir entwickelt KI-Software für Unternehmen und Behörden. Ihr Mitgründer Alex Karp meint, dass Künstliche Intelligenz auch Folgen für die Einwanderung haben werde. - Keystone/AP/MARKUS SCHREIBER

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der Palantir-Chef prophezeit, dass die KI die Arbeitsmigration unnötig machen werde.
    • Es werde mehr als genug offene Jobs für alle geben.
    • Migration werde einzig für Menschen mit speziellen Fähigkeiten sinnvoll sein.

    Künstliche Intelligenz wird nach Einschätzung des amerikanischen Software-Anbieters Palantir breit angelegte Einwanderung zur Stützung der Wirtschaft und des Arbeitsmarkts westlicher Industrienationen unnötig machen.

    Es werde mehr als genug offene Jobs für Bürger eines Landes geben, «insbesondere solche mit einer Berufsausbildung», sagte Firmenchef Alex Karp beim Weltwirtschaftsforum in Davos.

    migratio arbeit
    Die Wirtschaft wird wegen der KI bald nicht mehr auf Migration angewiesen sein. Das prophezeit zumindest der Palantir-Chef. - keystone

    «Diese Trends machen es schwer vorstellbar, warum wir Einwanderung in grossem Massstab haben sollten», sagte Karp – ausser wenn jemand sehr spezielle Fähigkeiten besitze. Im Westen gebe es das «unglückliche» Narrativ, dass Künstliche Intelligenz Menschen die Jobs wegnehmen werde.

    Experten rechnen damit, dass KI-Software vor allem Büroangestellten verstärkt Aufgaben abnehmen wird. Einige Unternehmen wie etwa Amazon leiteten mit Blick darauf bereits Stellenstreichungen im grossen Stil ein.

    Bedenken wegen Datenschutzes

    Palantir entwickelt Software, mit der zum einen Geschäftsprozesse analysiert und verbessert werden können. Zum anderen wird Technologie der Firma auch vom Militär und von Sicherheitsbehörden eingesetzt, um Informationen aus verschiedenen Quellen zu verknüpfen.

    Das ist etwa bei Ermittlungen und Geheimdienst-Aufklärung von Nutzen. Allerdings gibt es auch Bedenken wegen Datenschutzes und Kritik, weil Software der Firma von den US-Behörden genutzt wird, die Präsident Donald Trump mit der Umsetzung seiner Massenabschiebungs-Agenda beauftragt hat

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    User #1973 (nicht angemeldet)

    Diese Entwicklung sieht man schon lange in den USA. Dasselbe wird hier geschehen. Es stimmt schon, dass eine KI unterstützte Wirtschaft (kfm-Sektor) auf weniger, und nicht auf mehr Arbeitskräfte angewiesen ist. Um dies einzusehen, muss man kein CEO sein.

    User #1958 (nicht angemeldet)

    Grönland ist existentiell Wichtig für Silicon Wally Besitzer. Minimale Kosten für Kühlung der Rechencenter. Keine Kosten für Steuern und Sozialabgaben. Fernab der neuen durch AI-Roboter Arbeitslosen Massen.

    Weiterlesen

    Trump
    216 Interaktionen
    Nach Wahlen
    1 Interaktionen
    Affäre zugegeben

    MEHR JOBS

    Schaeffler
    7 Interaktionen
    Krise
    Russische Soldaten Ukraine Krieg
    Ermittlungen
    sdf
    133 Interaktionen
    3000 UBS-ler weg
    Vorsorge
    6 Interaktionen
    Bund

    MEHR AUS GRAUBüNDEN

    2 Interaktionen
    Lenzerheide GR
    Lenzerheide GR
    Lenzerheide GR
    Jon Pult
    143 Interaktionen
    Jon Pult