Der dänische Energiekonzern Ørsted will in den deutschen und französischen Onshore-Wind-Markt einsteigen. Dafür kauft man gleich ganze Teile der Ostwind auf.
Ørsted
Windrad in Schleiden (D). (Symbolbild) - AFP/Archiv
Ad

Das Wichtigste in Kürze

  • Ørsted kauft Teile der Unternehmensgruppe Ostwind auf.
  • Damit steigt der dänische Konzern in den deutschen und französischen Onshore-Markt ein.
  • Die EBITDA-Prognose für 2022 soll durch den Kauf nicht beeinträchtigt werden.

Der dänische Energiekonzern Ørsted übernimmt mehrere Gesellschaften der deutschen Unternehmensgruppe Ostwind, heisst es in einer Medienmitteilung des Konzerns. Die Ostwind Erneuerbare Energien GmbH, Ostwindpark Rotmainquelle, Ostwind International und Ostwind Engineering wechseln somit den Besitzer.

Durch die Übernahme von Ostwind steigt das dänische Unternehmen in den Onshore-Wind-Markt in Deutschland und Frankreich ein. Der Ostwind-Kauf sei «ein wichtiger Schritt für den strategischen Ausbau unseres Onshore-Geschäfts in Europa» sagt Neil O'Donovan, Vorstandsmitglied von Ørsted. Momentan trägt das Unternehmen die Kapazität von 4,8 Gigawatt, die bis 2030 auf 17,5 Gigawatt ausgebaut werden soll.

Die EBITDA-Prognose für das laufende Geschäftsjahr soll durch den Kauf nicht beeinträchtigt werden, heisst es in der Mitteilung.

Mehr zum Thema:

Energie