Die Ölpreise haben zu Beginn der neuen Woche weiter zugelegt und mehrjährige Höchststände erreicht. Während der Preis für Nordseeöl auf den höchsten Stand seit etwa drei Jahren stieg, erreichte der US-Ölpreis einen Höchstwert seit etwa sieben Jahren.
Erdöl
Erdölraffinerie bei Dhahran in Saudi-Arabien - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Am Montagmorgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 86,22 US-Dollar.

Das waren 69 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 77 Cent auf 84,53 Dollar. In der Spitze waren beide Preise noch etwas höher gestiegen.

Die Preistreiber am Rohölmarkt sind seit einigen Wochen dieselben: Während weltweit ein hoher Bedarf an Energie besteht, ist das Angebot aus verschiedenen Gründen begrenzt. Das treibt die Preise von Gas, Kohle und Erdöl stark an. Der Ölverbund Opec+ weitet seine Förderung zwar beständig aus. Allerdings kann das steigende Angebot laut Experten nicht mit der konjunkturell bedingt hohen Nachfrage Schritt halten.

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