Roche

    Nina Schwab-Hautzinger übernimmt Kommunikation bei Roche

    Nikolaus Führmann
    Nikolaus Führmann

    Basel,

    Nach fünf Jahren kehrt Nina Schwab-Hautzinger zu Roche zurück. Ab 1. Februar leitet sie die Konzernkommunikation und wird Teil des Vorstands.

    Nina Schwab-Hautzinger
    Kommunikationsexpertin Nina Schwab-Hautzinger verlässt BASF und kehrt zu Roche zurück. - BASF

    Nina Schwab-Hautzinger übernimmt ab Februar 2026 die Leitung der Konzernkommunikation beim Pharmakonzern Roche. Sie folgt auf Barbara Schädler, die in den Ruhestand geht.

    Schwab-Hautzinger wird zudem Mitglied des erweiterten Konzernvorstands, wie Roche mitteilt. Ihre Rückkehr zu Roche erfolgt nach fünf Jahren bei BASF als Kommunikationsleiterin und Verantwortliche für Government Relations.

    Zuvor war sie mit Unterbrechung über zwanzig Jahre in unterschiedlichen Führungspositionen bei Roche tätig.

    Brückenbauerin Nina Schwab-Hautzinger

    Nina Schwab-Hautzinger promovierte an der Universität Zürich im Bereich Kommunikationswissenschaft. Von 2011 bis 2013 beriet Schwab-Hautzinger als Strategin für Hill+Knowlton Strategies in Singapur.

    Danach leitete sie den Bereich Communications und Public Affairs bei Roche Pharma Deutschland. Im Jahr 2019 wurde sie Global Head of Corporate Brand & Communications am Hauptsitz in Basel.

    Neben dem internationalen Fokus liegt ein Schwerpunkt auf standortübergreifender Vernetzung. Nina Schwab-Hautzinger bringt Erfahrungen aus Europa und Asien ein und gilt laut «cash.ch» als Brückenbauerin.

    Abschied und Neuanfang

    Roche betont in der zugehörigen Pressemitteilung die Bedeutung klarer Kommunikation, CEO Thomas Schinecker sieht in Schwab-Hautzinger die ideale Besetzung. Die Ernennung erfolgt in einer herausfordernden Phase der Branche, so das Portal «PR Report».

    Schinecker Nina Schwab-Hautzinger
    Roche-CEO Schinecker vertraut in herausfordernden Zeiten auf Nina Schwab-Hautzinger als Kommunikationschefin. (Archivbild) - Keystone

    Auch bei BASF findet man nur lobende Worte für die scheidende Kommunikationsexpertin, die Nachfolge soll zu gegebener Zeit mitgeteilt werden. Der Vorstandsvorsitzende der BASF SE, Markus Kamieth, betont: «Ich habe sehr gerne mit ihr zusammengearbeitet und bedaure, dass sie BASF verlassen wird.»

    Kommentare

    User #7714 (nicht angemeldet)

    Da bin ich mir nicht so sicher, ob so viele bei BASF gerne mit ihr zusammengearbeitet haben.

    User #1360 (nicht angemeldet)

    Eine oder einer der Ersten wo es früh merkt, wenn es der Firma nicht mehr gut geht ist der Chef der Kommunikation

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