Nestlé

    Nestlé will Geschäftsbetrieb in Russland fortsetzen

    Keystone-SDA
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    Vevey,

    Nestlé will sich gegen die Fremdverwaltung seines Russland-Geschäfts zur Wehr setzen. Der Nahrungsmittelkonzern werde alle notwendigen Schritte unternehmen, um seine Rechte zu schützen und den Geschäftsbetrieb im Interesse aller Beteiligten aufrechtzuerhalten.

    Nestlé
    Nestlé will sich gegen die Fremdverwaltung seines Russland-Geschäfts zur Wehr setzen. Der Nahrungsmittelkonzern werde alle notwendigen Schritte unternehmen, um seine Rechte zu schütz... - keystone

    Dies teilte Nestlé am Freitag mit. Insbesondere gehe es dabei um die Mitarbeitenden. Nestlé prüfe derzeit die Situation und seine Handlungsoptionen.

    Der russische Präsident Wladimir Putin hatte am Donnerstag zwei Nestlé-Gesellschaften unter eine vorübergehende externe Verwaltung gestellt. Betroffen sind Nestlé Russia und Nestlé Kuban. Die von Nestlé-Gesellschaften in der Schweiz und Deutschland gehaltenen Anteile werden laut Dekret künftig von der russischen Firma L.E.V. Management verwaltet.

    Nestlé betreibt in Russland insgesamt sechs Produktionsstandorte. Hergestellt werden unter anderem Kaffee, Schokolade und andere Süsswaren, Babynahrung und Tierfutter. Nestlé Kuban betreibt in Timaschewsk in der Region Krasnodar in der Schwarzmeer-Region eine der weltweit grössten Fabriken von Nestlé für löslichen Kaffee. Dort wird unter anderem Nescafé produziert.

    1,8 Milliarden Umsatz in Russland

    Laut dem russischen Exilmedium «Nowaja Gaseta Europa» wurde L.E.V. Management erst Ende 2025 gegründet und wird von Andrej Krajuschkin, einem General des russischen Innenministeriums, geführt. Das Unternehmen habe Ende 2025 lediglich einen Mitarbeiter gehabt und noch keine Geschäftstätigkeit ausgewiesen. Die Eigentümer seien unbekannt.

    Nestlé erwirtschaftet in Russland rund 2 Prozent seines Konzernumsatzes von total gut 89 Milliarden Franken. Das wären rund 1,8 Milliarden Franken Umsatz in Russland.

    Moskau nutzt die Fremdverwaltung seit 2023 wiederholt bei westlichen Unternehmen. Betroffen waren unter anderem Danone und Carlsberg, die ihre Russland-Geschäfte später verkauften. Unter dieselbe Verwaltung stellte Putin auch Beteiligungen des französischen Detailhändlers Auchan, der früheren Baumarktkette Leroy Merlin sowie dreier russischer Töchter von FM Logistic.

    Kommentare

    User #1182 (nicht angemeldet)

    Der Westen sollte jegliche Beziehungen mit Russland beenden!

    User #2828 (nicht angemeldet)

    Sind die komplett lernresistent?

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    fd
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    Kleider & Luxus
    Russland
    153 Interaktionen
    Fall auch in Schweiz

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