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    Nestlé weist Vorwürfe wegen Schwermetallen in Babynahrung zurück

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    Nestlé weist die Vorwürfe des texanischen Generalstaatsanwalts wegen angeblich überhöhter Schwermetallwerte in Babynahrung seiner US-Tochter Gerber entschieden zurück.

    Nestlé weist Vorwürfe aufs den USA  wegen Schwermetallen in Babynahrung zurück (Archivbild)
    Nestlé weist Vorwürfe aufs den USA wegen Schwermetallen in Babynahrung zurück (Archivbild) - KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

    «Wir halten die Anschuldigungen für unbegründet», erklärte eine Sprecherin des Schweizer Nahrungsmittelkonzerns am Donnerstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP.

    Ein US-Bundesgericht habe ähnliche Vorwürfe gegen Gerber bereits früher zurückgewiesen und die entsprechende Klage abgewiesen. «Wir möchten Eltern versichern, dass die Lebensmittel von Gerber sicher und nahrhaft sind», sagte die Sprecherin weiter.

    Sämtliche Gerber-Produkte erfüllten die geltenden US-Vorschriften. Jedes Produkt werde auf mehr als 500 Gift- und Schadstoffe untersucht. Die Qualitätskontrollen gingen teilweise sogar über die gesetzlichen Anforderungen hinaus.

    Schwermetalle kämen natürlicherweise in der Umwelt vor und könnten von Pflanzen aufgenommen werden. «Schwermetalle lassen sich aus der Lebensmittelversorgung nicht vollständig entfernen», erklärte Nestlé. Gerber bemühe sich aber, deren Gehalt möglichst gering zu halten.

    Mutmassliche Vorfälle vor über 7 Jahren

    Der texanische Generalstaatsanwalt Ken Paxton hatte vergangene Woche Klage gegen Gerber und Nestlé USA eingereicht. Er wirft ihnen vor, Eltern über gefährliche Schwermetallwerte in Babynahrung getäuscht zu haben. Die beanstandeten Untersuchungen von Inhaltsstoffen betreffen insbesondere die Jahre 2017 bis 2019. Zudem verweist die Klage auf überhöhte Arsenwerte in zwei Reisbrei-Proben aus dem Jahr 2021.

    Der Republikaner Paxton kandidiert bei den US-Kongresswahlen vom 3. November für den Senat. Im Wahlkampf macht er sein Vorgehen gegen Grosskonzerne zum Thema und kündigte auf seiner Kampagnenseite ausdrücklich an, gegen die Lebensmittel- und Pharmabranche vorzugehen.

    Die Klage trifft Nestlé in einer schwierigen Phase für Gerber. Konzernchef Philipp Navratil hatte sich im Februar unzufrieden mit der Entwicklung der US-Babynahrungsmarke gezeigt und auf Marktanteilsverluste verwiesen. Nestlé wolle die Marke mit Innovationen wieder auf Wachstumskurs bringen, werde damit aber nicht unbegrenzt zuwarten, sagte er.

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