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    Cola und Nestlé passen Recycling-Versprechen auf Flaschen an

    Keystone-SDA
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    Belgien,

    Coca-Cola, Danone und Nestlé ändern nach Gesprächen mit der EU-Kommission und den EU-Konsumentenschutzbehörden ihre Recycling-Werbeversprechen auf Kunststoffflaschen. Die Konzerne verpflichten sich demnach, irreführende Angaben zur Recycelbarkeit zu korrigieren.

    Nach Gesprächen mit EU-Kommission: Coca-Cola, Danone und Nestlé passen ihre Flaschenetiketten an. (Archivbild)
    Nach Gesprächen mit EU-Kommission: Coca-Cola, Danone und Nestlé passen ihre Flaschenetiketten an. (Archivbild) - KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA VALLE

    Laut einer Mitteilung der EU-Kommission vom Donnerstag wollen die Konzerne Angaben auf den Flaschenetiketten wie «Diese Flasche besteht zu 100 Prozent aus recyceltem Kunststoff» durch Formulierungen wie «Diese Flasche ist zu 100 Prozent recycelt. Ausser Deckel und Etikett» ersetzen. Auch Aufschriften wie «Recycle me again» sollen zu «Recycle me» geändert werden.

    Die EU-Kommission und die nationalen Behörden prüften die verbesserten Angaben und befanden sie mit dem EU-Konsumentenschutzrecht für vereinbar. Coca-Cola und Nestlé setzten laut der Kommission einen Teil der Zusagen bereits um, etwa Recycling-Versprechen auf digitalen Kanälen.

    Ausgelöst wurde der Fall 2023 durch eine Warnung der europäischen Konsumentenorganisation BEUC, die sich gegen irreführende Recycling-Angaben auf Kunststoffflaschen richtete. Die EU-Kommission und die nationalen Konsumentenschutzbehörden nahmen daraufhin den Dialog mit den Konzernen auf.

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