Quartiergestaltungsplan für Holzstier Max in Andermatt aufgelegt
Damit «Max der Uristier» auf dem Nätschen UR aufgestellt werden kann, muss ein Quartiergestaltungsplan erlassen werden. Dieser ist am Freitag und bis am 7. Dezember in Andermatt zur Mitwirkung aufgelegt worden.

Der aus Holz und für das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest in Mollis GL gefertigte Stier ist 36 Meter lang und 20 Meter hoch. Er werde auf verschiedenen Ebenen bespielt und habe auf dem Rücken eine Aussichtsplattform, heisst es in dem Erläuterungsbericht zum Quartiergestaltungsplan «Nätschen West». Erarbeitet wurde dieser vom Verein Max der Uristier.
Für den Zugang soll gemäss dem Bericht eine Aussentreppe aus Stahl errichtet werden. Zwischen den Hinterbeinen ist ein Lift geplant. Damit «Max der Uristier» horizontal steht, muss das schräge Gelände angepasst werden.
Bergbahnen bestimmen Öffnungszeiten
Die Betriebszeiten sollen sich nach denen der Bergbahnen richten. Aus Brandschutzgründen sollen nicht mehr als 150 Personen gleichzeitig die Tourismusattraktion besuchen können. Mit betrieblichen Massnahmen soll dafür gesorgt werden, dass sich im Winter Skifahrer und Fussgänger nicht in die Quere kommen.
Die Gäste sollen vor allem mit der Gondelbahn von Andermatt aus oder mit der Matterhorn Gotthard Bahn anreisen. Zudem sollen fünf bis zehn Kurzzeitparkplätze geschaffen werden.
Der Verein geht davon aus, dass «Max der Uristier» im Verhältnis zu dem bereits bestehenden Sommer- und Wintertourismus geringe zusätzliche Besucherströme auslösen dürfte. In der Zwischensaison, wenn die Oberalppassstrasse geschlossen ist und die Gondelbahn nicht verkehrt, könnte die neue Attraktion zusätzliche Tagestouristen anlocken, heisst es in dem Bericht.






