Mobiliar hat im vergangenen Jahr rund 3 Tonnen Gold verkauft
Die Mobiliar hat im vergangenen Jahr mit Goldverkäufen Kasse gemacht. Der Versicherer hat rund 3 Tonnen Gold verkauft, wie der Leiter des Asset Managements, Michael Christen, am Mittwoch am Rande der Bilanzmedienkonferenz sagte.

Grund dafür sei der stark gestiegene Goldpreis, der im vergangenen Jahr um 44 Prozent zugelegt habe. Damit sei der Goldbestand über die Zielquote von 6,5 Prozent an den Gesamtanlagen der Mobiliar gestiegen, sagte Christen weiter. Deshalb habe man die rund 3 Tonnen Gold verkauft. Wie viel Geld die Verkäufe des Edelmetalls eingebracht haben, wollte Christen nicht beziffern.
An der Zielquote von 6,5 Prozent hält die Mobiliar auch fest, wenn der Goldpreis wieder stark sinken sollte. Würde der Preis pro Unze um 1000 Dollar fallen, würden wir wieder Gold kaufen«, sagte Christen im Gespräch mit der Nachrichtenagentur AWP.
Insgesamt habe die Mobiliar noch etwa 13 Tonnen Gold. Wo diese lagern, wollte Konzernchefin Michèle Rodoni nicht sagen. Nur so viel: Es lagere kein Gold der Mobiliar in den USA.










