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Mobiliar mit Gewinnsprung dank Börsengang der SMG

Keystone-SDA
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Bern,

Der Versicherer Mobiliar hat im vergangenen Jahr einen Gewinnsprung gemacht. Der Börsengang der Swiss Marketplace Group (SMG) sowie der Verkauf von Aktien und Gold spülten einen Haufen Geld in die Kasse. Damit konnte die Mobiliar die hohen Schäden aus dem Felssturz in Blatten VS wegstecken.

Mobiliar jung von matt
Das Mobiliar-Logo hängt am Hauptsitz der Mobiliar. (Archivbild) - keystone

Insgesamt hat die Schweizerische Mobiliar im vergangenen Jahr einen Reingewinn von 825 Millionen Franken eingefahren, wie der Versicherer am Mittwoch an der Bilanzmedienkonferenz in Bern bekannt gab. Das ist mehr als das Doppelte des Vorjahresgewinns von 390,7 Millionen Franken.

Der hohe Gewinn sei getrieben durch das ausserordentlich hohe Finanzergebnis, das auf 901,9 Millionen Franken kletterte von 416,7 Millionen Franken im Vorjahr. Beim Börsengang der SMG im September verkaufte etwa die Mobiliar einen Anteil von 10 Prozent und senkte damit ihre Beteiligung an dem Online-Inserateplattformbetreiber auf 19,3 Prozent.

Zudem habe man nicht strategiekonforme Beteiligungen verkauft oder eingestellt, hiess es weiter. Die Reduktion der Beteiligung an der SMG und die Bereinigung des Beteiligungsportfolios brachten gut 300 Millionen Franken ein.

Dagegen konnte das Anlagejahr 2025 trotz hoher Realisierungsgewinne aus Gold und Aktien nicht ganz an das Vorjahresniveau anschliessen. Der Ertrag aus den Kapitalanlagen sank um 4,5 Prozent auf 376,9 Millionen Franken.

Damit konnte die Mobiliar den Riesenschaden aus dem verheerenden Felssturz auffangen, der am 28. Mai 2025 das Walliser Bergdorf Blatten verschüttet hatte. Die Katastrophe verursachte Bruttoschäden von rund 140 Millionen Franken, die das Ergebnis belasteten. Dennoch verbesserte sich der Schaden-Kostensatz (Combined Ratio) dank tieferen Kosten leicht auf 97,0 Prozent von 97,1 Prozent im Vorjahr.

Insgesamt hat die Mobiliar die Bruttoprämien um 4,7 Prozent auf 5,17 Milliarden Franken gesteigert. Das Wachstum ist vor allem dem Nicht-Lebengeschäft zu verdanken, wo die Prämien um 5,4 Prozent auf 4,17 Milliarden Franken zunahmen. «Zentrale Wachstumstreiber waren dabei die Mobilitäts- und Haushaltsversicherungen. Auch im Segment der Unternehmenskunden war der Geschäftsverlauf erfreulich», schrieb die Mobiliar.

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