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    Migros-Chef warnt: Ohne Zuwanderung drohen Lücken

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Der Migros-Chef warnt vor den Folgen eines harten Migrationskurses. Ohne Zuwanderung könnten Service, Öffnungszeiten und Angebot im Detailhandel leiden.

    Mario Irminger
    Um das heutige Leistungsniveau im Detailhandel zu halten, brauche es eine gewisse Migration, sagt Migros-CEO Mario Irminger. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Migros-CEO Irminger sagt: Der Detailhandel braucht weiter Zuwanderung.
    • Ohne Migration drohen laut ihm Lücken bei Personal, Service und Angebot.
    • Viele Beschäftigte gehen bald in Pension und verschärfen den Mangel.

    Die Lebensmittelindustrie und der Detailhandel sind nach Aussagen von Migros-CEO Mario Irminger besonders auf Zuwanderung angewiesen. Die demografische Entwicklung sei in der Schweiz ein grosses Thema, sagte er im Interview mit der «Schweiz am Wochenende».

    «Deshalb werden wir eine gewisse Migration schon nur brauchen, um das heutige Leistungsniveau im Detailhandel aufrechtzuerhalten», sagte Irminger im Gespräch.

    Viele Mitarbeitende gingen in den kommenden Jahren in Pension, was den Bedarf zusätzlich erhöhe. Dass die Migration Probleme und Herausforderungen mit sich bringe, wolle er nicht bestreiten.

    Bei Micarna arbeiten teils fast nur Ausländer

    Ein Bevölkerungsdeckel, wie ihn die 10-Millionen-Initiative der SVP verlangt, schaffe aber neue Probleme. Aktuell seien etwa rund 60 Prozent der Mitarbeitenden beim Fleischverarbeiter Micarna ausländische Staatsbürger, in der Zerlegerei sogar 90 Prozent.

    «Wir sind auf sie angewiesen – heute schon und um die Lücken zu füllen, die auf uns zukommen», sagte Irminger.

    Wie wirst du bei der 10-Millionen-Initiative der SVP stimmen?

    Ohne Zuwanderung bestehe eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass Service und Angebot sinken, etwa durch kürzere Öffnungszeiten, weniger Filialen oder eine geringere Auswahl.

    Aktuell gebe es 1000 offene Stellen bei der Migros, die schwer zu besetzen seien. Gesucht werden vor allem Filialpersonal, Mitarbeitende der hauseigenen Bäckereien sowie in der Fleisch- und Milchverarbeitung.

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    Kommentare

    User #7391 (nicht angemeldet)

    Lüge Lüge Lüge. Herr Irminger will wie alle Wirtschaftsvertreter, die gegen die Initiative kämpfen, einfach mehr Kohle im Sack und das klappt nur mit Rekordzahlen im Geschäftsbericht - mehr Umsatz, Gewinn. Es geht weder um die Migros, noch um die Kunden, sondern ausschliesslich um das Portmonnaine von Irminger und Co.

    User #1353 (nicht angemeldet)

    Sie befürchten wahrscheinlich das sie bei weniger Personalangebot attraktivere Löhne anbieten müssten.

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