Erstmals mehr alte als junge Menschen in der Schweiz gezählt

    Keystone-SDA
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    Neuchâtel,

    Zum ersten Mal leben in der Schweiz mehr über 65-Jährige als unter 20-Jährige. Laut den Zahlen des BFS sind auch die Geburtenzahlen weiterhin rückläufig.

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    Letztes Jahr wurden erstmals mehr über 65-Jährige in der Schweiz gezählt als Personen unter 20-Jährige. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • In der Schweiz leben mehr alte als junge Menschen.
    • Im Jahr 2025 wuchs die Schweizer Bevölkerung um 73'300 Personen.
    • Die Bevölkerungszahl nahm in allen Kantonen zu.

    Ende 2025 lebten in der Schweiz 9,1 Millionen Menschen.

    Die Bevölkerung wuchs 2025 um 73'300 Personen, was einem Wachstum von 0,8 Prozent entspricht. Verglichen mit dem Jahr 2024 hatte sich das Bevölkerungswachstum damit leicht verlangsamt. Dies teilte das Bundesamt für Statistik (BFS) am Donnerstag mit.

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    In allen Kantonen nahm die Bevölkerungszahl zu. Den grössten Zuwachs gab es in den Kantonen Schaffhausen, Basel-Stadt und Wallis. Am geringsten war der Zuwachs in den Kantonen Glarus, Tessin, Bern, Jura und Neuenburg.

    Im vergangenen Jahr wurden erstmals mehr Menschen über 65 Jahren gezählt als unter 20-Jährige. Das Verhältnis lag bei 1'811'000 gegenüber 1'802'000 Personen, so das BFS. Beide Altersgruppen machten je rund zwanzig Prozent der Gesamtbevölkerung aus.

    Auch die Lebenserwartung steigt

    Ausserdem stieg die Lebenserwartung: Ab dem Zeitpunkt der Geburt lebten Frauen um 0,4 Jahre und Männer zirka 0,3 Jahre länger. Ein durchschnittliches Frauenleben dauerte 2025 somit 86,3 Jahre, ein Männerleben mit 82,7 Jahren etwas weniger lang.

    2025 wurden 400 Geburten weniger registriert als im Jahr davor. Mit 77'900 Lebendgeburten war die Zahl in der Schweiz damit das vierte Jahr in Folge rückläufig.

    Doch nicht überall ist die Geburtenzahl gesunken: Für die Kantone Appenzell Innerrhoden, Appenzell Ausserrhoden, Nidwalden, Genf, Basel-Stadt, Waadt, Solothurn und Schaffhausen vermeldete das BFS einen Anstieg.

    Die Zahl der Todesfälle sank gegenüber 2024 leicht: 71'700 Personen sind 2025 in der Schweiz gestorben. In der Hälfte der Kantone nahmen die Todesfälle ab. In Glarus und Appenzell Innerrhoden nahm die Zahl am deutlichsten zu.

    Im letzten Jahr wurden tausend Ehen weniger geschlossen als im Jahr davor. 35'700 Eheschliessungen wurden 2025 registriert, 800 davon waren gleichgeschlechtliche Ehen, 200 wurden von einer eingetragenen Partnerschaft in eine Ehe umgewandelt.

    15'700 Ehen wurden geschieden, davon 59 gleichgeschlechtliche Ehen. Damit gab es rund vierhundert Scheidungen weniger als 2024. Gemäss BFS kann davon ausgegangen werden, dass «rund zwei von fünf Ehen eines Tages geschieden werden könnten».

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    Kommentare

    User #1190 (nicht angemeldet)

    Es gibt wohl keine Lösungen für all die Probleme die wir alle auch selber mitgestalten oder mitgestaltet haben. Es gibt kein richtig oder falsch, es kommt einfach so, aus unserem Verhalten heraus eine Zukunft auf uns zu, die wir selber erschaffen haben. Wir stecken schon mittendrin...

    User #5740 (nicht angemeldet)

    Und WO SOLLEN DIE NOCH HIN?

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