Berner Wanderwege denken wegen Hitze über Wegnetz der Zukunft nach

    Keystone-SDA Regional
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    Bern,

    Steigende Temperaturen und häufigere Hitzewellen dürften in Zukunft auch eine der beliebtesten Freizeitaktivitäten der Schweiz beeinflussen: das Wandern. Bei den Berner Wanderwegen macht man sich deshalb Gedanken zum Wegnetz der Zukunft.

    Das Wandern wird sich vor dem Hintergrund des Klimawandels in Zukunft verändern. Mehr Schatten- und Ruheplätze dürften gefragt sein. (Symbolbild)
    Das Wandern wird sich vor dem Hintergrund des Klimawandels in Zukunft verändern. Mehr Schatten- und Ruheplätze dürften gefragt sein. (Symbolbild) - KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA BELLA

    Bei der Thematik Klimawandel würden die meisten Menschen in Bezug auf das Wandern zuerst an Naturereignisse wie Starkregen, Steinschläge oder Murgänge denken, erläutert Jerun Vils, Geschäftsführer der Berner Wanderwege, in einer Mitteilung vom Donnerstag.

    «Diese Ereignisse beschäftigen uns bereits heute. Doch auch die zunehmende Hitze wird das Wandern verändern. Ein Blick in die Zukunft zeigt: Wir müssen uns frühzeitig darauf einstellen», so Vils.

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    Insbesondere in tieferen Lagen dürften sich die steigenden Temperaturen und Hitzewellen auswirken. Vor allem dort sollen Massnahmen geplant werden.

    «Wo möglich, wollen wir zusätzliche Schatten- und Ruheplätze schaffen. Gleichzeitig prüfen wir, ob einzelne Wanderwege langfristig verlegt werden können, damit sie auch bei hohen Temperaturen attraktiv bleiben», führte Vils aus. Bereits heute führten aber viele Wanderwege durch Wald oder entlang von Gewässern.

    Vorbereitung besonders wichtig

    Für das Wandern an heissen Tagen ist laut Vils eine sorgfältige Vorbereitung besonders wichtig. Bei der Wahl der Route sollten neben der eigenen körperlichen Verfassung auch die Gelände- und Expositionsverhältnisse berücksichtigt werden. Wanderwege an Nordhängen liegen länger im Schatten und wenig besonnte Waldabschnitte bieten angenehmere Temperaturen als offene Alpweiden.

    Lohnen kann sich laut Vils ein früher Aufbruch. Auch Abendwanderungen hätten ihren eigenen Reiz. Sonnenschutz, möglichst helle Funktionskleidung und ausreichend Flüssigkeit seien wichtig. Pro Wanderstunde rechnet Vils mit 0,75 Liter Wasser.

    Ausserdem sollten Wanderer an heissten Sommertagen wegen Wärmegewittern stets Himmel und eine Meteo-App im Auge behalten.

    Kommentare

    User #5078 (nicht angemeldet)

    Soso, die Wanderwege in Bern denken also?!??

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