MicroStrategy stellt neue Bitcoin-Kennzahlen vor
MicroStrategy hat neue Kennzahlen für seine Bitcoin-Strategie vorgestellt. Die von Michael Saylor präsentierten Werte sorgen für Diskussionen unter Analysten.

MicroStrategy, das inzwischen unter dem Namen Strategy firmiert, hat neue Kennzahlen zur Bewertung seiner Bitcoin-Strategie vorgestellt. Unternehmenschef Michael Saylor präsentierte dabei zusätzliche Messgrössen zur bestehenden Berichterstattung.
Wie «BeInCrypto» berichtet, umfasst die bisherige Kennzahlenstruktur Bitcoin pro Aktie, BTC-Rendite, BTC-Gewinn und BTC-Dollar-Gewinn. Zudem soll ab Januar 2026 die Berechnung dieser Kennzahlen für Zwischenberichte angepasst werden.
Das Unternehmen hält 845'256 Bitcoin. Der Aufbau dieser Bestände begann im August 2020.
MicroStrategy: Neue Kennzahlen und Bewertungsansatz
Zu den neuen Kennzahlen gehört CEBE BPS. Diese soll die Bitcoin pro Aktie unter Berücksichtigung bevorrechtigter Ansprüche darstellen. Zusätzlich wurde das Konzept der Amplifikation eingeführt, das Unterschiede zwischen Bewertungsansätzen beschreibt.
Ebenfalls laut «BeInCrypto» wird betont, dass die Rendite der Bitcoin-Strategie über den Kapitalkosten liegen sollte. Die Kostenbasis der Bitcoin-Bestände liegt bei über 61 Milliarden US-Dollar, bei einem durchschnittlichen Einstiegspreis von rund 75'700 US-Dollar je Bitcoin.
Wie «wallstreet-online» schreibt, reagierte die Aktie im Handel mit erhöhter Volatilität auf die Diskussion rund um die Bitcoin-Bewertung. Der Markt fokussiert sich dabei weiterhin stark auf die Bitcoin-Exponierung des Unternehmens.
MicroStrategy: Diskussion um Bewertung und Marktreaktion
Laut «finanzen.ch» steht die Aktie im Umfeld schwankender Kryptopreise unter Beobachtung der Marktteilnehmer. Dabei wird insbesondere die Entwicklung im Verhältnis zum Bitcoin-Preis sowie die Bilanzstruktur des Unternehmens diskutiert.
Wie «BeInCrypto» berichtet, liegt die Strategy-Aktie unter dem Wert der Bitcoin-Bestände nach Abzug von Schulden und bevorrechtigten Verpflichtungen. Im ersten Quartal ergaben sich ein nicht realisierter Verlust von 14,5 Milliarden US-Dollar und ein Nettoverlust von 12,5 Milliarden US-Dollar.

Michael Saylor hält laut «BeInCrypto» weiterhin an der Bitcoin-Strategie des Unternehmens fest und signalisiert die Fortführung der bestehenden Ausrichtung.















