Michael O'Leary bleibt bis 2032 bei Ryanair-Chef
Der für seine provokanten Sprüche bekannte Chef der Fluggesellschaft Ryanair, Michael O'Leary, bleibt bis April 2032 auf seinem Posten. Der neu vereinbarte Vertrag umfasse «ein moderates Jahresgehalt sowie einen gedeckelten jährlichen Bonus», teilte das Unternehmen am Freitag mit, ohne konkrete Zahlen zu nennen.

Zudem erhält O'Leary Anspruch auf eine einmalige Kaufoption auf zehn Millionen Stammaktien, die unter bestimmten Bedingungen zu einem Preis von knapp 27 Euro geltend gemacht werden können.
«Michael hat zugestimmt, die Ryanair-Gruppe zum Nutzen aller Aktionäre um weitere sechs Jahre bis April 2032 zu führen», sagte Ryanair-Chairman Stan McCarthy laut einer Mitteilung. O'Leary ist in der Vergangenheit immer wieder mit krawalligen Äusserungen aufgefallen und hat sich unter anderem einen Schlagabtausch mit dem US-Billionär Elon Musk geliefert. Den Posten als Chef der Ryanair Group hat der Manager seit 2019 inne, zuvor war er seit 1994 bereits Chef des Unternehmens Ryanair.
Europas grösster Billigflieger Ryanair rechnet wegen des Iran-Kriegs mit deutlich steigenden Kosten im laufenden Geschäftsjahr. Im abgelaufenen Geschäftsjahr bis Ende März machte Ryanair einen überraschend hohen Milliardengewinn.














