Notfalltreffpunkte bei simuliertem Black-out getestet
In Schübelbach SZ übten Feuerwehr, Sanität und Gemeinde am Montagabend den Betrieb der beiden Notfalltreffpunkte. Szenario: ein grossflächiger Stromausfall.

Die Gemeinde Schübelbach am Montagabend die Inbetriebnahme ihrer beiden Notfalltreffpunkte geübt. Beteiligt waren die Feuerwehr Schübelbach, das Sanitäts-Ersteinsatz-Element (SEE) Siebnen, ein Vertreter des Katastabs sowie der Gemeindepräsident und Mitarbeitende der Gemeindeverwaltung.
Anfang 2026 wurden in der Gemeinde Schübelbach zwei neue Notfalltreffpunkte als Anlaufstellen für die Bevölkerung im Ernstfall festgelegt und entsprechend gekennzeichnet: beim Schulhaus Gutenbrunnen in Schübelbach und beim Foyer neben dem Stockbergschulhaus in Siebnen. Zudem wurde ein Bereitstellungskonzept erarbeitet, das am Montagabend erstmals unter realitätsnahen Bedingungen auf die Probe gestellt wurde.
Grossflächigen Stromausfall simuliert
Mitglieder der Kommandos der Feuerwehr Schübelbach und des SEE Siebnen, ein Vertreter des Katastabs Siebnen, Gemeindemitarbeitende sowie ein interessiertes Behördenmitglied aus Wangen trafen sich im Feuerwehrlokal in Schübelbach. Dort wurden sie von Gemeindepräsident Othmar Büeler über die Ausgangslage informiert.
Das Übungsszenario: Nach einem Hackerangriff auf die Strominfrastruktur ist die gesamte Region von einem grossflächigen, länger andauernden Stromausfall – einem sogenannten Black-out – betroffen. Um 19 Uhr löst der Kanton den Alarm zur Inbetriebnahme der Notfalltreffpunkte aus. Die Übungsteilnehmenden rücken daraufhin mit zwei Feuerwehrfahrzeugen und der vollständigen, gemäss Materialliste vorgesehenen Ausrüstung zum ersten Notfalltreffpunkt beim Schulhaus Gutenbrunnen aus.
Vor Ort arbeiten die Beteiligten eine zuvor festgelegte Checkliste ab. Unter anderem ziehen sie die Funktionswesten mit der Aufschrift «Notfalltreffpunkt» an, stellen die Beleuchtung mittels Notstromaggregat sicher und nehmen das Notkommunikationsnetz mit Polycom-Geräten in Betrieb.
Erkenntnisse fliessen in Einsatzkonzept ein
Nach der erfolgreichen Inbetriebnahme des ersten Notfalltreffpunkts verschieben sich die Einsatzkräfte zum zweiten Standort in Siebnen. Dort wird unter anderem auch ein passwortgeschützter Notfall-USB-Stick getestet, mit dem die Gemeindeverwaltung im Ernstfall auch «offline» auf wichtige Dokumente zugreifen kann.
Die anschliessende Übungsbesprechung fällt mehrheitlich positiv aus. Die Abläufe haben sich grundsätzlich bewährt. Gleichzeitig konnten kleinere Mängel und Verbesserungsmöglichkeiten erkannt werden, die nun behoben, beziehungsweise in das Einsatzkonzept aufgenommen werden.
Damit ist die Gemeinde Schübelbach für eine allfällige Inbetriebnahme der Notfalltreffpunkte im Ernstfall besser vorbereitet.
Weitere Informationen sowie die genauen Standorte der beiden Notfalltreffpunkte sind auf der Gemeindewebseite zu finden.











