Olten SO: Spaziergänger von Salat getroffen – aus Restaurant-Küche!
Hinter dem Oltner Säli-Schlössli flog einem Mann Gemüse um die Ohren. Die Wirtin bedauert die «unüberlegte Reaktion» – und liefert eine überraschende Erklärung.

Das Wichtigste in Kürze
- Ein 64-jähriger Oltner wurde beim Säli-Schlössli von einem Salatstück getroffen.
- Das Gemüse kam direkt aus der Restaurantküche geflogen.
- Wegen eines Wurms warf ein Mitglied des Küchenpersonals einige Salatblätter mit anhaftender Erde aus dem Fenster.
Kurioses widerfuhr einem Oltner am vergangenen Samstag bei einem Spaziergang hoch über der Stadt. Auf dem Wanderpfad direkt hinter dem Säli-Schlössli sei er plötzlich von einem «Salatstrunk» getroffen worden, berichtet er.
Für den 64-Jährigen ist klar: Das Grüngut stammte direkt aus der Küche des bekannten Restaurants. Denn: «Als ich hinaufgerufen habe, machten sie das Fenster zu.»
In der Facebook-Gruppe Olten sorgt die Episode für Belustigung. «Ab jetzt gilt Helmpflicht auf diesem Wegstück!», witzelt ein Kommentarschreiber.
Ein anderer hält fest: «So ging es eben zu und her damals auf einer Burg! Sei froh, bist du nicht unter dem Donnerbalken flaniert.»
Doch was steckt wirklich hinter dem mysteriösen Salat-Geschoss?
Regenwurm führte zu Salat-Wurf
Die Erklärung von Säli-Schlössli-Wirtin Hülya Gök gegenüber Nau.ch ist nicht weniger verblüffend als der Vorfall selbst.
Beim betroffenen Gemüse habe es sich um einen sogenannten «Living Salad» gehandelt. Dieser wird mitsamt Wurzeln und Erde geliefert und bleibt dadurch länger frisch.
Beim Rüsten kam jedoch ein blinder Passagier zum Vorschein: An einem Salatblatt wurde ein Regenwurm entdeckt!
Gök erklärt: «Die betreffende Person reagierte in diesem Moment instinktiv und warf den betroffenen Teil des Salats aus dem Fenster.»
Wirtin spricht von «unüberlegter Aktion»
Die Wirtin stellt allerdings klar, dass kein ganzer Salatkopf oder Salatstrunk aus der Schlössli-Küche geflogen sei. Es habe sich lediglich um einen Teil des Salats mit einigen Blättern und anhaftender Erde gehandelt.
«Dies war eine unüberlegte Reaktion, die selbstverständlich nicht unserem üblichen Vorgehen entspricht und die wir bedauern.»
Gök versichert: «Wir legen grössten Wert auf die korrekte und umweltgerechte Entsorgung unserer Abfälle und halten uns strikt an alle Vorschriften.»











