Gewalt

Asean fordert sofortiges Ende der Gewalt im Nahen Osten

Keystone-SDA
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Philippinen,

Die Aussenminister der südostasiatischen Staatengemeinschaft Asean haben sich angesichts der jüngsten Eskalation des Konflikts zwischen den USA und dem Iran tief besorgt gezeigt und alle Beteiligten zu grösster Zurückhaltung aufgerufen. Die neuen Kämpfe gefährdeten die diplomatischen Bemühungen um eine friedliche Lösung des Konflikts, hiess es in einer gemeinsamen Erklärung der Minister im Zuge ihres Gipfeltreffens in der philippinischen Hauptstadt Manila.

Hau Khan Sum (l-r), Staatssekretär von Myanmar, Mohamad Hasan, Außenminister von Malaysia, Vijavat Isarabhakdi, stellvertretender Außenminister von Thailand, Bendito dos Santos Freit...
Hau Khan Sum (l-r), Staatssekretär von Myanmar, Mohamad Hasan, Außenminister von Malaysia, Vijavat Isarabhakdi, stellvertretender Außenminister von Thailand, Bendito dos Santos Freit... - Keystone/AP/Aaron Favila

«Wir appellieren an alle Beteiligten, grösstmögliche Zurückhaltung zu üben und jegliche Handlungen zu vermeiden, die die Situation weiter verschärfen könnten», hiess es in dem Dokument weiter. Zugleich forderten die Aussenminister einen «vollständigen und sofortigen Stopp der Feindseligkeiten an allen Fronten im Nahen Osten».

Der südostasiatischen Staatengemeinschaft Asean gehören elf Länder an, darunter Indonesien, Thailand, Malaysia und Singapur. Die Philippinen haben in diesem Jahr den rotierenden Vorsitz der Organisation.

Zu dem mehrtägigen Treffen haben sich auch US-Aussenminister Marco Rubio und seine Amtskollegen aus Russland und China, Sergej Lawrow und Wang Yi, angekündigt. Ob es auch zu bilateralen Gesprächen kommen wird, war zunächst unklar.

Mit Blick auf die Bedeutung Asiens für den Welthandel forderten die Asean-Staaten in ihrer Erklärung auch die ungehinderte Durchfahrt durch die strategisch wichtige Strasse von Hormus. Sie warnten vor einseitigen Massnahmen, die den internationalen Schiffsverkehr beeinträchtigen könnten, und verlangten die Einhaltung des internationalen Seerechts sowie den Schutz von Seeleuten und Schiffen.

Zugleich warnten die Minister vor den wirtschaftlichen Folgen des Konflikts. Die anhaltenden Spannungen könnten erhebliche Auswirkungen auf Handel, Energie- und Ernährungssicherheit sowie internationale Lieferketten haben.

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Kommentare

User #4700 (nicht angemeldet)

Die SVP ist die Trumplobhudlerpartei und sollte sich endlich mal um Frieden bemühen, anstatt Donald weiter zu loben.

User #3715 (nicht angemeldet)

Hat die SVP eigentlich auch mal gefordert, dass ihr güldener Donnie aufhört, die Welt und auch die Schweiz so zu belasten und kaputtzumachen?

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