Der Schokoladenkonzern Lindt & Sprüngli legt seine beiden italienischen Tochtergesellschaften zusammen. Damit sollen Synergien zwischen den beiden Unternehmen geschaffen werden, ohne dabei die lokale Dimension zu verlieren.
Lindt & Sprüngli
Das Logo von Lindt & Sprüngli. (Archivbild) - sda

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Lindt & Sprüngli SpA und die Caffarel SpA würden per Anfang 2022 «im Wege einer Fusion im Aufnahmeverfahren integriert», teilte das Unternehmen am Freitag mit.

Der Zusammenschluss solle die bereits bestehende Zusammenarbeit zwischen den beiden Organisationen stärken.

Dabei werden einige Prozesse integriert und andere bleiben getrennt, um die Qualität und den Innovationsplan zu sichern. Die Operation ziele darauf ab, stärkere Synergien zwischen den beiden Organisationen aufzubauen, sie im Rahmen einer einheitlichen Geschäfts- und Industriestrategie zu verbessern und gleichzeitig ihre Besonderheiten und ihre lokale Dimension zu bewahren.

Der Produktionsstandort Luserna San Giovanni behält dabei seine Bedeutung für die Gruppe und bleibt Teil eines Investitionsprogramms zur Einführung neuer Technologien und Verfahren zur Förderung der Innovation.

Die Notwendigkeit des Zusammenschlusses begründet Lindt & Sprüngli mit der schwierigen Lage bei Caffarel: Angesichts der wirtschaftlichen Schwierigkeiten, mit denen Caffarel SpA in den letzten Jahren auch angesichts der jüngsten Pandemie konfrontiert gewesen sei, sei die Fusion als die beste Lösung identifiziert worden. So sollen die Kontinuität des Geschäfts sowie eine solidere Zukunft für die Beschäftigten gewährleistet werden.

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