Die Zukunft von Herbert Diess ist momentan noch unklar. Der Aufsichtsrat muss nun entscheiden, ob dieser weiterhin Konzernchef von VW bleiben kann.
Herbert Diess
Herbert Diess bei einem Interview mit Redakteuren der Deutschen Presse Agentur (Archivbild). Foto: Carsten Koall/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Am Dienstag beriet das Präsidium des Aufsichtsrats über die Zukunft von VW.
  • Es ist offen, ob Konzernchef Herbert Diess blieben kann.
  • Die Stimmung unter den Gewerkschaftern hat sich etwas gebessert.

Es ist weiterhin unklar, wie es im Streit um die Rolle des Konzernchefs von VW, Herbert Diess, weitergeht.

«Diess muss weg» fordere jedoch niemand, meint das Gewerkschaftslager gegenüber der «F.A.Z.».

Der Ball ist nun beim Präsidium des Aufsichtsrats von VW. Dieser muss – so bald wie möglich – klären, ob und zu welchen Konditionen der umstrittene Manager bleiben darf. Die Beratungen fanden am Dienstag statt.

Herbert Diess: Führungsstil eckt an

Ein Entscheid drängt sich auf. Ohne Klarheit auf der Führungsebene kann der Rat auch nicht über weitere Investitionen und die Belegung entscheiden.

Die Gewerkschafter, aber auch der Ministerpräsident Niedersachsens, Stephan Weil (SPD), störten sich am Führungsstil von Herbert Diess.

Dieser forderte zu schnellen Wechsel und stellte bis zu 30'000 Stellen auf die Probe, wie die «F.A.Z.» berichtet.

Doch nun ist die Stimmung etwas besser. Seit es in Bezug auf die Belegschaft weniger Fragen gibt, haben sich die Gemüter etwas beruhigt.

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