IWF

IWF befürchtet Zunahme sozialer Spannungen als Folge der weltwirtschaftlichen Lage

AFP
AFP

USA,

Die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Kristalina Georgieva, befürchtet angesichts der gegenwärtigen wirtschaftlichen Lage eine weitere Zunahme sozialer Spannungen weltweit.

IWF
IWF-Chefin Kristalina Georgieva. - AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • Georgieva setzt auf positive Impulse nach Ende von Null-Covid-Politik in China.

«Wir haben erst den 12. Januar» und schon jetzt seien deutliche Spannungen aus unterschiedlichen Gründen in Brasilien, Peru, Bolivien, Kolumbien und Grossbritannien sichtbar, sagte Georgieva am Donnerstag (Ortszeit) in Washington. Wenn sich die derzeitige wirtschaftliche Lage auf die Arbeitsmärkte auswirke, könnten weitere Spannungen hinzukommen.

Doch auch wenn die Weltwirtschaft sich 2023 schlechter entwickle als vom IWF zuletzt im Oktober prognostiziert, erweise sich der Arbeitsmarkt bislang als widerstandsfähig, führte die IWF-Chefin aus. Dies liege auch daran, dass die Regierungen schnell reagiert und den Menschen angesichts steigender Lebensmittel- und Energiepreise finanziell unter die Arme gegriffen hätten. Der Spielraum für solche Entlastungen verkleinere sich allerdings, warnte Georgieva.

Die IWF-Chefin verwies zudem erneut auf die Gefahr, dass die Schuldenlast vieler Länder angesichts steigender Zinsen dramatisch wachse. Der Währungsfonds warnt bereits seit Monaten, dass etwa 60 Prozent der Schwellen- und Entwicklungsländer Gefahr laufen, in eine ernste Schuldenkrise zu stürzen. Deswegen müsse bereits im Februar ein hochkarätiges Treffen zur Umschuldung stattfinden mit Vertretern der Hauptkreditgeber und der Privatwirtschaft, forderte Georgieva.

Von einer weltweiten Rezession geht der IWF derzeit nicht aus. Positive Impulse verspricht sich Georgieva unter anderem von China. Nachdem die Volksrepublik unlängst ihre strikte Null-Covid-Politik aufgegeben habe, könne sie einen positiven Beitrag zum weltweiten Wirtschaftswachstum leisten, sagte die IWF-Chefin.

Kommentare

Weiterlesen

gratis
353 Interaktionen
«Gratis»
FC Aarau
11 Interaktionen
Aufstieg vor Augen

MEHR IN NEWS

trump Selenskyj
4 Interaktionen
Kiew
Madrid/Granadilla
Madrid/Granadilla

MEHR IWF

12 Interaktionen
Washington
Donald Trump Iran-Krieg
316 Interaktionen
IWF alarmiert
Wirtschaft
4 Interaktionen
Washington
2 Interaktionen
Washington

MEHR AUS USA

phishing
3 Interaktionen
Schwer erkennbar
WhatsApp Plus Abo
14 Interaktionen
Erweiterung
microsoft outlook
14 Interaktionen
Funktionserweiterung
-
37 Interaktionen
In Kniekehle