Krieg

Iran-Krieg treibt Inflation in der Eurozone auf 3,0 Prozent

Keystone-SDA
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Luxemburg,

Mit dem Ölpreisschub im Zuge des Iran-Krieges hat die Inflation in der Eurozone weiter deutlich zugelegt. Im April stiegen die Konsumentenpreise im Jahresvergleich um 3,0 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat am Mittwoch in Luxemburg nach einer zweiten Schätzung mitteilte.

Euro
Euro-Noten (Symbolbild). - AFP

Damit wurde eine erste Schätzung wie von Ökonomen erwartet bestätigt. Im März hatte die Inflationsrate in den Ländern mit der Euro-Währung bei 2,6 Prozent gelegen. Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt mittelfristig eine Jahresteuerung von zwei Prozent an.

Im Vergleich zum Vormonat legten die Preise um 1,0 Prozent zu. Auch hier wurde die Erstschätzung bestätigt.

Angetrieben wurde die Inflation durch die im Zuge des Iran-Kriegs gestiegenen Energiepreise. Diese legten um 10,8 Prozent im Jahresvergleich zu. Im März waren sie nur um 5,1 Prozent gestiegen und im Februar um 3,1 Prozent gefallen.

Im Dienstleistungssektor schwächte sich der Preisauftrieb von 3,3 Prozent im Vormonat auf 3,0 Prozent ab. Die Preise für Lebens- und Genussmittel stiegen um 2,4 Prozent und für Industriegüter um 0,8 Prozent.

Die Kernrate der Inflation, bei der besonders schwankungsanfällige Komponenten wie Energie und Nahrungsmittel herausgerechnet werden, gab hingegen etwas nach. Sie fiel von 2,3 auf 2,2 Prozent. Hier wurde die erste Schätzung ebenfalls bestätigt.

Die Augen richten sich jetzt auf die Europäische Zentralbank (EZB). Ökonomen erwarten überwiegend, dass die EZB auf ihrer nächsten Sitzung im Juni ihren Leitzins um 0,25 Prozentpunkte anheben wird.

Kommentare

User #4101 (nicht angemeldet)

Und unsere Arbeitslosigkeit ist schon bei 6% nach OECD Standards. Vor dem Jahr 2000 hatten wir Arbeitslosenquoten von unter 1% - und es wird nicht besser mit der 12 Mio Schweiz

User #3396 (nicht angemeldet)

Wer heizt mit und tankt denn heute noch fossile Treibstoffe(n)? Selber schuld. He he he. LOL

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