Lebensmittel aus dem 3D-Drucker, intelligente Verpackungen und die digitale Rückverfolgung vom Teller bis zum Acker ? bereits in den kommenden zehn Jahren wird sich die Lebensmittelindustrie nach eigener Einschätzung radikal verändern.
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Landwirtin mit Tablet in Schweinestall. (Symbolbild) - dpa/AFP/Archiv
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Das Wichtigste in Kürze

  • Hersteller halten auch individuelle Produktion für Verbraucher für realistisch.

Wie der Digitalverband Bitkom am Dienstag mitteilte, schätzen zwei Drittel der Unternehmen in der Lebensmittelindustrie, dass schon im Jahr 2030 Produkte individuell für den einzelnen Verbraucher produziert werden.

Ebenso viele prognostizieren die komplette Rückverfolgbarkeit ihrer Produkte. Knapp die Hälfte schätzt, dass Verbraucher künftig anhand der Verpackung prüfen können, ob das Produkt noch gut ist. An der laut Bitkom repräsentativen Umfrage nahmen 300 Unternehmen der Nahrungsindustrie teil.

Bereits heute setzen viele Lebensmittelhersteller auf Digitalisierung. Knapp die Hälfte der befragten Firmen nutzt Cloud Computing, also fremde Computer über das Internet. Zwei Fünftel der Unternehmen setzen bereits Roboter ein, ein Fünftel vernetzt Maschinen und wertet grosse Datenmengen aus.

Fast alle Firmen erhoffen sich davon höhere Effizienz und bessere Produktqualität. Die meisten gaben an, dass sie durch Digitalisierung nachhaltiger und transparenter würden und näher an die Verbraucher rücken könnten. Hemmschuhe sind fehlende IT-Experten, hohe Kosten und die Angst vor unausgereiften Systemen sowie Datenklau.

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