Gemäss einer Umfrage des Ifo-Instituts sorgt die Corona-Krise in diesem Jahr für ein Schrumpfen der Weltwirtschaft um 4,4 Prozent.
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Container mit Handelswaren an einem chinesischen Hafen. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Ökonomen zufolge dürfte die Weltwirtschaft dieses Jahr um 4,4 Prozent schrumpfen.
  • Die Erholung dürfte mit plus 3,2 Prozent im nächsten Jahr langsamer verlaufen.

Die Corona-Krise sorgt Ökonomen zufolge in diesem Jahr für ein Schrumpfen der Weltwirtschaft um 4,4 Prozent. Dies geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Umfrage des Ifo-Instituts und des Forschungsnetzes EconPol Europe unter 950 Wirtschaftsexperten aus 110 Ländern hervor.

Die Erholung dürfte mit plus 3,2 Prozent im nächsten Jahr langsamer verlaufen. «Sie könnte sich vielerorts mindestens bis ins Jahr 2022 hinziehen, bevor das Vorkrisenniveau wieder erreicht ist.»

Als wirksamste wirtschaftspolitische Massnahmen nennen die Experten Liquiditätshilfen für kleine und mittlere Firmen sowie Verbesserungen der Gesundheitssysteme. Die Kurzarbeit sehen vor allem Ökonomen aus Ländern, in denen sie eingesetzt werde, als sehr geeignet an. Viele Fachleute plädierten auch für vorübergehende Steuerstundungen und zusätzliche Kinderbetreuungsangebote.

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