Waldbrand bei Schramberg – Einsatzende weiterhin unklar
Der Waldbrand bei Schramberg hat sich über Nacht deutlich ausgebreitet. Wegen des steilen Geländes bleibt das Einsatzende weiterhin offen.

Seit Sonntagabend kämpfen Feuerwehren gegen einen Waldbrand bei Schramberg im Landkreis Rottweil. Nach Angaben des «SWR» sind inzwischen rund zehn Hektar Wald betroffen.
Zunächst brannte eine Fläche von etwa zwei Hektar, bevor sich das Feuer über Nacht ausbreitete. Starker Wind und die Wetterlage hatten eine schnelle Ausbreitung begünstigt.
Besonders schwierig ist der Zugang zu mehreren Brandstellen am steilen Hang. Dort befinden sich zudem zahlreiche Glutnester in den Flanken, wie die «Zeit» berichtet
Waldbrand wird von drei Seiten bekämpft
Der Waldbrand wird derzeit von drei Seiten bekämpft. Dadurch konnte eine weitere Ausbreitung in Richtung eines angrenzenden Wohngebiets verhindert werden.
Wie lange die Löscharbeiten dauern, lässt sich derzeit nicht abschätzen. euerwehrsprecher André Wendel sagte der «Zeit» zufolge, dass derzeit nicht absehbar sei, wie lange der Einsatz noch dauern werde.
In der Nacht waren rund 330 Feuerwehrleute im Einsatz. Die Kräfte wurden im Verlauf der Nacht ausgetauscht, während rund 80 Fahrzeuge eingesetzt werden.
Mehr als 200 Einsatzkräfte vor Ort
Der «SWR» berichtete am Morgen von mehr als 200 Einsatzkräften und 35 Fahrzeugen vor Ort. Zusätzlich unterstützen Technisches Hilfswerk, Deutsches Rotes Kreuz und Polizei die Brandbekämpfung.
Auch ein Polizeihubschrauber und eine Drohne mit Wärmesichttechnik kommen zum Einsatz. Die unterschiedlichen Angaben zur Kräftezahl beziehen sich auf verschiedene Zeitpunkte des laufenden Einsatzes.
Für die Bevölkerung besteht derzeit laut der «Tagesschau» keine unmittelbare Gefahr durch den Waldbrand bei Schramberg. Gleichzeitig sollen Menschen in Schramberg-Tal, Sulgen, Tennenbronn und Lauterbach Fenster und Türen geschlossen halten.
Lüftung abschalten und Wasserquellen nutzen
Zudem sollen Klima- und Lüftungsanlagen vorerst abgeschaltet werden. Diese Vorgabe gilt für die betroffenen Gebiete rund um Schramberg.
Die Einsatzkräfte greifen bei der Brandbekämpfung auf mehrere Wasserquellen zurück. Bauern unterstützen die Feuerwehr laut dem «SWR» dabei auch mit zusätzlichem Wasser.

Für die Versorgung wird ausserdem Wasser aus einem Löschteich verwendet. Auch das Freibad in Tennenbronn dient als Quelle für die Löscharbeiten.
















