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Mutmasslicher Hacker bestreitet vor Gericht in Zürich die Vorwürfe

Keystone-SDA
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Zürich,

Der in Zürich angeklagte Softwareentwickler hat zum Prozessauftakt alle Vorwürfe zurückgewiesen. Dem 52-Jährigen Ukrainer wird vorgeworfen, an digitalen Erpressungen von Firmen beteiligt gewesen zu sein.

Vor dem Bezirksgericht Zürich muss sich heute ein mutmasslicher Hacker verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm die Erpressung von Firmen vor. (Symbolbild)
Vor dem Bezirksgericht Zürich muss sich heute ein mutmasslicher Hacker verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm die Erpressung von Firmen vor. (Symbolbild) - KEYSTONE/ENNIO LEANZA

Er habe so etwas nie getan, sagte der Beschuldigte am Montag vor dem Bezirksgericht Zürich. Der in der Schweiz wohnhafte Ukrainer bestritt eine Beteiligung an Cyberangriffen sowie die Entwicklung der dabei verwendeten Erpressersoftware.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem 52-Jährigen unter anderem gewerbsmässige Erpressung, schwere Datenbeschädigung und Geldwäscherei vor. Betroffen war unter anderem Stadler Rail. Der Beschuldigte soll Firmendaten verschlüsselt haben, um Lösegeld zu erpressen. Die Anklage fordert zwölf Jahre Freiheitsstrafe.

Kommentare

User #5283 (nicht angemeldet)

Warum sie ihn erwischt haben weiss ich nicht. Aber eines ist gewiss - das Internet ist nur pseudo-anonym. Wirklich anonym ist das Internet nie, dafür ist es schlicht nicht gebaut worden.

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