Givaudan

    Givaudan beschleunigt organisches Wachstum im zweiten Quartal

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    Givaudan ist im ersten Halbjahr 2026 organisch gewachsen. Dabei kam es im zweiten Quartal zu einer Wachstumsbeschleunigung. Negative Wechselkurseffekte führten jedoch dazu, dass der ausgewiesene Umsatz in Franken zurückging. Die Profitabilität sank ebenfalls.

    Der Aromen- und Duftstoffhersteller Givaudan ist im zweiten Quartal weitergewachsen, dies allerdings nur wenn die Folgen des starken Frankens ausgeblendet werden. An den gesetzten Ziele...
    Der Aromen- und Duftstoffhersteller Givaudan ist im zweiten Quartal weitergewachsen, dies allerdings nur wenn die Folgen des starken Frankens ausgeblendet werden. An den gesetzten Ziele... - KEYSTONE/MARTIAL TREZZINI

    So sank der Umsatz von Januar bis Juni um 1,7 Prozent auf 3,80 Milliarden Franken, wie der Lieferant von Aromen und Duftstoffen für Lebensmittel, Parfüms sowie Haushalts- und Pflegeprodukte am Donnerstag mitteilte. Organisch, also bereinigt um Währungs- und Übernahmeeffekte, resultierte hingegen ein Wachstum von 3,6 Prozent.

    Damit beschleunigte sich das organische Wachstum im zweiten Quartal auf 4,3 nach 2,8 Prozent im ersten Quartal. Somit lag das organische Wachstum auch wieder im mittelfristigen Zielband von 4 bis 6 Prozent.

    Der bereinigte operative Gewinn (EBITDA) sank im ersten Halbjahr um 5,2 Prozent auf 923 Millionen Franken. Die entsprechende Marge verschlechterte sich damit auf 24,3 von 25,2 Prozent. Der ausgewiesene EBITDA ging um 13 Prozent auf 820 Millionen zurück. Der Reingewinn lag mit 475 Millionen 20 Prozent tiefer.

    Die Erwartungen der Analysten wurden damit beim organischen Wachstum übertroffen (AWP-Konsens: 3,0%). Die Profitabilität (bereinigte EBITDA-Marge) lag derweil im Rahmen der Erwartungen. Der Reingewinn verfehlte indes die Prognosen (AWP-Konsens: 541 Mio Fr.).

    Givaudan sprach von einer anhaltend guten Wachstumsdynamik trotz des anspruchsvollen geopolitischen und makroökonomischen Umfelds. Das Wachstum sei ausgewogen über Regionen, Kundengruppen und Geschäftssegmente hinweg ausgefallen. Zudem habe der Konzern angesichts höherer Rohstoffkosten gemeinsam mit seinen Kunden Preiserhöhungen umgesetzt, um die gestiegenen Inputkosten vollständig auszugleichen.

    Die Profitabilität sei vor allem durch einmalige Kosten von 103 Millionen Franken belastet worden. Diese standen gemäss Mitteilung vor allem im Zusammenhang mit Vergleichszahlungen und Rückstellungen, Restrukturierungsaufwendungen sowie Kosten im Zusammenhang mit Untersuchungen der Wettbewerbsbehörden in der Duftstoffbranche. Bereinigt um diese Einmaleffekte sei der EBITDA in Lokalwährungen um 0,8 Prozent gestiegen, hiess es weiter.

    Wie erwartet bestätigte Givaudan die Mittelfristziele. Demnach will der Konzern über den Zeitraum 2026 bis 2030 ein organisches Wachstum von 4 bis 6 Prozent erreichen. Zudem strebt Givaudan über den Fünfjahreszeitraum einen bereinigten freien Cashflow von durchschnittlich über 12 Prozent des Umsatzes an.

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