Givaudan

    Givaudan startet mit Umsatzrückgang ins Jahr

    Keystone-SDA
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    Vernier,

    Givaudan hat im ersten Quartal 2026 weniger umgesetzt. Organisch konnte der Aromen- und Duftstoffhersteller zwar leicht zulegen, negative Währungseffekte drückten den Umsatz jedoch klar ins Minus.

    Givaudan macht im Startquartal weniger Umsatz (Archivbild)
    Givaudan macht im Startquartal weniger Umsatz (Archivbild) - KEYSTONE/MICHAEL BUHOLZER

    So sanken die Einnahmen von Januar bis März um 5,2 Prozent auf 1,88 Milliarden Franken, wie der Lieferant von Aromen und Duftstoffen für Lebensmittel, Parfüms sowie Haushalts- und Pflegeprodukte am Dienstag mitteilte. Organisch, also bereinigt um Währungs- und Übernahmeeffekte, resultierte hingegen ein Wachstum von 2,8 Prozent.

    Damit hat sich die Dynamik beim organischen Wachstum weiter abgeschwächt, nachdem Givaudan bereits im Schlussquartal 2025 mit 3,2 Prozent unter das mittelfristig angestrebte Zielband von 4 bis 6 Prozent gefallen war. Überraschend kommt dies allerdings nicht: Analysten hatten im Vorfeld (AWP-Konsens) für das Startquartal 2026 mit einem noch schwächeren Wert von 1,7 Prozent gerechnet.

    Besonders das Aromengeschäft entwickelte sich schwach und wies organisch ein Minus von 0,4 Prozent auf. Das Segment Duftstoffe legte derweil organisch um 5,9 Prozent zu. Das Unternehmen spricht von einem Umfeld mit anhaltender geopolitischer Volatilität und herausfordernden Bedingungen in ausgewählten Endmärkten. Angesichts höherer Inputkosten im laufenden Jahr 2026 ist der Genfer Konzern zudem dabei, seine Preise zu erhöhen, um den Kostenanstieg «vollständig auszugleichen».

    Ungeachtet der verhaltenen Entwicklung hält der Konzern an seinem mittelfristigen Zielband von 4 bis 6 Prozent für den Zeitraum 2026 bis 2030 fest. Das Management betont dabei, dass es sich um einen Durchschnittswert handle und schwächere Phasen durch stärkere Wachstumsperioden ausgeglichen würden.

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    Kommentare

    User #9833 (nicht angemeldet)

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