Mindestens 24 Tote bei einem Busunfall auf den Kap Verden
Bei einem Busunfall auf der Insel Fogo auf den Kap Vverden sind am Samstagabend mindestens 24 Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben des Zivilschutzes der Gemeinde São Filipe handelt es sich bei den Opfern überwiegend um Kinder und Jugendliche.

Acht weitere Personen wurden verletzt, einige davon schwer, hiess es in einer offiziellen Mitteilung des Bildungsministeriums. Unfälle dieses Ausmasses sind selten, und die Strassen sind in diesem westafrikanischen Archipel mit rund 550'000 Einwohnerinnen und Einwohnern, der mitten im Atlantik vor der Küste Senegals liegt, insgesamt in gutem Zustand.
Nach Angaben weiterer lokalen Behörden beförderte der Bus insgesamt 32 Personen, die nach einem Ausflug nach Cha das Caldeiras in der Nähe des Vulkans Pico do Fogo auf dem Rückweg nach São Filipe waren.
Der Unfall ereignete sich in der Ortschaft Campanas im Hochland nördlich von São Filipe, als der Bus offenbar von der Strasse abkam und in eine etwa 30 Meter tiefe Schlucht in felsigem Gelände stürzte, bevor er in ein schwer zugängliches Tal hinunter fiel.
Die Rettungsarbeiten dauerten die ganze Nacht an, und sieben Opfer wurden bereits im Morgengrauen beigesetzt. Der Busfahrer zählt zu den Opfern. Er organisierte diesen Ausflug jedes Jahr, in der Regel vor Schulbeginn, als Geschenk für die Schüler, die er während des Schuljahres beförderte.










