Alcon wird US-Unternehmen Staar Surgical nicht übernehmen

Keystone-SDA
Keystone-SDA

Vernier,

Der Augenheilkunde-Konzern Alcon wird das US-Unternehmen Staar Surgical nicht übernehmen. Die Gegenwehr aus Aktionärskreisen von Staar war letztendlich zu gross.

Gescheiterte Übernahme: Nachdem Alcon das US-Unternehmen Staar Surgical nicht kaufen kann, legen die Aktien des Schweizer Augenheilkunde-Konzerns zu. (Archivbild)
Gescheiterte Übernahme: Nachdem Alcon das US-Unternehmen Staar Surgical nicht kaufen kann, legen die Aktien des Schweizer Augenheilkunde-Konzerns zu. (Archivbild) - KEYSTONE/MARTIAL TREZZINI

Nach mehrmaligem Verschieben, hätten die Aktionäre von Staar am Dienstag an einer ausserordentlichen Generalversammlung über das aufgebesserte Kaufangebot von Alcon abstimmen müssen. Doch bereits im Vorfeld der Versammlung hat sich abgezeichnet, dass das Vorhaben chancenlos ist.

Vorläufige Schätzungen eines Stimmrechtsberaters hätten ergeben, dass die für den Verkauf von Staar an Alcon notwendigen Ja-Stimmen nicht hätten erreicht werden können, teilte Staar am Dienstagnachmittag mit. Daher beabsichtige Staar, den Fusionsvertrag mit Alcon zu kündigen.

Die Aufkündigung der Vereinbarung hat laut Angaben von Staar für keine der beiden Parteien finanzielle Folgen. Es müssten keine Kündigungszahlungen geleistet werden.

An der Börse waren die Reaktionen zum abgeblasenen Zusammenschluss unterschiedlich. Während die Aktien von Alcon an der Schweizer Börse zulegen und gegen 15.15 Uhr mit 2,2 Prozent bei 64,92 Franken im Plus stehen, zeichnet sich im vorbörslichen Geschäft mit den an der US-Techbörse Nasdaq gehandelten Staar-Aktien (-16,5 Prozent) ein Kurseinbruch ab.

Kommentare

Weiterlesen

Zölle Gelder USA Logitech
37 Interaktionen
Zoll-Urteil
Lufthansa München Flughafen
34 Interaktionen
Flughafen München

MEHR IN NEWS

Gesicht KI Deepfake
Laut Studie
new york
Fahrverbot
Donald Trump
Erst 21 und Künstler
putin selenski
5 Interaktionen
Selenskyj über Trump

MEHR AUS VERNIER

Gilles Andrier Givaudan
4 Interaktionen
Givaudan-Chef
Alcon
1 Interaktionen
Optimierung
Vernier GE
6 Interaktionen
Vorwürfe
Givaudan
18,7 Prozent