Die G7-Finanzminister sind mit ihren Plänen für eine globale Mindeststeuer vorangekommen. Die Minister hätten bei einem Treffen am Mittwoch bei wichtigen, noch offenen Themen Übereinstimmungen gefunden, sagte ein Sprecher des britischen Finanzministers Rishi Sunak.
Die Gespräche für die Einführung einer globalen Mindeststeuer kommen laut dem japanischen Finanzminister Taro Aso auf Ebene der G7 voran. (Archivbild)
Die Gespräche für die Einführung einer globalen Mindeststeuer kommen laut dem japanischen Finanzminister Taro Aso auf Ebene der G7 voran. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/AP/EUGENE HOSHIKO

Das Wichtigste in Kürze

  • Der japanische Finanzminister Taro Aso hatte zuvor erklärt, man habe sich bei einigen Punkten geeinigt.

In der kommenden Woche beraten die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit (OECD) und die G20-Staaten über das Mindeststeuer-Thema.

Unter dem Dach der OECD streben knapp 140 Länder eine Steuerreform mit zwei Säulen an - einer globalen Mindeststeuer und einer neuen Form der Besteuerung digitaler Dienstleistungen. Für die Mindeststeuer haben die USA mindestens 15 Prozent vorgeschlagen.

Grossen Internet-Konzernen wie Amazon und die Google-Mutter Alphabet wird vorgeworfen, durch Gewinnverlagerungen weniger Steuern zu zahlen als angemessen.

«Das heutige Treffen der Finanzminister zeigt den Ehrgeiz und die Zusammenarbeit der G7-Staaten, um eine historische globale Steuerreform zu erreichen und sicherzustellen, dass die Unternehmen in den Ländern, in denen sie Geschäfte tätigen, ihren Anteil an den Steuern zahlen», sagte Sunak.

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