Fluggesellschaften weltweit haben sich auf ein gemeinsames Ziel zur Reduktion ihres CO2-Ausstosses geeinigt.
Ein Flugzeug über Garmisch-Partenkirchen
Ein Flugzeug über Garmisch-Partenkirchen - AFP

Das Wichtigste in Kürze

  • IATA-Generaldirektor: Mutige und kühne Zusage.

Bis 2050 wollen die Airlines ihre CO2-Emissionen auf «netto null» reduzieren, wie der Branchenverband Iata am Montag erklärte. «Für die Luftfahrt ist netto null eine mutige und kühne Zusage», erklärte Iata-Generaldirektor Willie Walsh. «Aber es ist auch eine Notwendigkeit».

Nach der Corona-Pandemie werde sich die Flugindustrie auf einen «klaren Weg in Richtung netto null» begeben, erklärte Walsh weiter. Dies werde auch die Freiheit zukünftiger Generationen absichern, «nachhaltig zu reisen, zu lernen, zu handeln, Märkte zu schaffen, andere Kulturen zu schätzen und mit Menschen auf der ganzen Welt in Verbindung zu treten».

Bei dem neuen Reduktionsziel handele es sich um eine «riesige Herausforderung». So müssten Emissionen eingespart und gleichzeitig die ständig wachsende Nachfrage nach Flugreisen befriedigt werden. Im Jahr 2050 rechnet die Iata mit rund zehn Milliarden Flugreisenden.

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