Medien: Trump prüft Militärschläge im Iran, aber nicht nur

Keystone-SDA
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USA,

US-Präsident Donald Trump erwägt US-Medienberichten zufolge mögliche Militärschläge im Iran, aber auch andere Optionen. Der US-Sender CNN berichtete unter Berufung auf zwei US-Beamte, dass Trump in den vergangenen Tagen angesichts von Toten bei den Massenprotesten im Iran über verschiedene Möglichkeiten des Intervenierens informiert worden sei. Neben einer Reihe möglicher militärischer Optionen wurde demnach auch über Massnahmen diskutiert, die kein direktes militärisches Eingreifen beinhalten.

US-Präsident Donald Trump spricht mit Reportern, bevor er mit Marine One vom South Lawn des Weißen Hauses abfliegt. Foto: Alex Brandon/AP/dpa
US-Präsident Donald Trump spricht mit Reportern, bevor er mit Marine One vom South Lawn des Weißen Hauses abfliegt. Foto: Alex Brandon/AP/dpa - Keystone/AP/Alex Brandon

Nach CNN-Informationen konzentrierten sich einige der Trump vorgelegten Ansätze darauf, die Sicherheitskräfte Teherans ins Visier zu nehmen, die zur Unterdrückung der Proteste eingesetzt würden. Dem Sender zufolge gibt es innerhalb der Regierung Trumps auch Bedenken, dass Militärschläge sich womöglich negativ auswirken und die Proteste untergraben könnten. So bestehe die Sorge, militärische Angriffe könnten unbeabsichtigt auch zu mehr Unterstützung des iranischen Volkes für die autoritäre Staatsführung führen oder zu militärischen Vergeltungsmassnahmen durch den Iran.

Auch das Nachrichtenportal Axios berichtet unter Berufung auf US-Beamte, dass Trump zur Unterstützung der Proteste im Iran diverse Optionen – inklusive militärischer – erwäge. Bei den meisten der ihm vorgelegten Ansätze würde es sich aktuell aber nicht um militärische Kampfhandlungen handeln. Andere Möglichkeiten fokussieren sich demnach auf eine Abschreckung der iranischen Staatsführung, etwa durch die Ankündigung, dass eine Flugzeugträgerkampfgruppe in die Region entsandt werde. Erwägt werden nach Informationen des Nachrichtenportals auch Cyberangriffe.

Trump hatte den Demonstranten im Iran erst am Vortag erneut seine Unterstützung in Aussicht gestellt – ohne auszuführen, wie diese aussehen könnte.

Kommentare

User #5986 (nicht angemeldet)

Ich denke, Trämp wird es nicht mehr lange mache und bald gewaltig abstürzen.

User #2143 (nicht angemeldet)

Ja klar die Medien und an forderster Front marschiert Nau mit ihren Naujournis Praktikanten.

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