Die Eurozone hat im Oktober mehr Güter und Dienstleistungen exportiert als importiert. Der Saldo betrug im Oktober 18,1 Milliarden Euro.
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Christine Lagarde ist Chefin der Eurozone. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Der EU-Aussenhandel ist wegen der Pandemie reduziert.
  • Im Oktober beträgt der Leistungsbilanz-Überschuss der EU gut 18 Milliarden Euro.
  • Für die EU ist dies ein relativ tiefer Wert.

Wie «Trend.at» berichtet, stieg hingegen der Überschuss der Dienstleistungsbilanz im Vergleich zum Vormonat leicht an. Dieser für die EU positiven Entwicklung steht ein Rückgang bei der primären Einkommensbilanz gegenüber. Im September betrug der Saldo der Gesamthandelsbilanz 17,6 Milliarden Euro. Damit ist die Gesamtbilanz im Oktober leicht besser.

Umfassende Leistungsbilanz der Eurozone

In der Leistungsbilanz ist der volkswirtschaftliche Austausch der Euroländer mit dem Ausland abgebildet. Darin enthalten sind neben den Waren- und Dienstleistungsströmen auch die Einkommensübertragungen.

Letztere entstehen beispielsweise bei Überweisungen von Gastarbeitern. Normalerweise weist die Eurozone einen viel höheren Handelsbilanz-Überschuss aus. Doch auch der Aussenhandel der EU leidet unter der Pandemie. Dies schlägt sich auch in der Handelsbilanz nieder.

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