EU

EU-Staaten billigen Umsetzung des US-Zolldeals

Keystone-SDA
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Luxemburg,

Das Handelsabkommen zwischen EU und USA kann bald vollständig umgesetzt werden. Die EU-Länder gaben in Luxemburg das finale grüne Licht dafür, die Zölle auf US-Industriegüter abzuschaffen und US-Meeresfrüchten sowie Agrarprodukten einen besseren Marktzugang zu gewähren. Ein Sicherheitsnetz soll aber dafür sorgen, dass die Vorteile nur dann gelten, wenn auch die USA ihre Verpflichtungen aus dem Abkommen vollständig umsetzen. Darauf hatten sich das Europaparlament und die Staaten nach langem Ringen geeinigt.

EU USA
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und US-Präsident Donald Trump bei einem Treffen im September 2025. - keystone

Die Zustimmung aller EU-Länder fiel nun gut eine Woche, bevor sich der Unabhängigkeitstag der USA am 4. Juli zum 250. Mal jährt. US-Präsident Donald Trump hatte den Tag vor einigen Wochen als Frist für die Umsetzung der Handelsvereinbarung ins Spiel gebracht. Die Regeln werden als Nächstes im Amtsblatt der EU veröffentlicht und treten am Tag danach in Kraft.

Unter anderem ist vorgesehen, dass die EU-Zollzugeständnisse bei Verstössen der USA gegen Absprachen wieder ausgesetzt werden können. Dies könnten etwa erneute Zollerhöhungen sein. Zudem sollen die USA bis Jahresende Zölle auf Waschmaschinen und andere Produkte mit Stahlanteil auf höchstens 15 Prozent reduzieren. Wenn dies nicht geschieht, will die EU ebenfalls solche Zölle prüfen.

Darüber hinaus ist unter anderem ein festes Ablaufdatum vorgesehen, der 31. Dezember 2029. Bis zum 30. Juni 2029 muss die EU-Kommission umfassend bewerten, welche Folgen die Änderungen hatten. Sie kann dann auch vorschlagen, die Zollgeständnisse zu verlängern.

Die EU-Kommission wollte mit dem Abkommen im vergangenen Sommer nach Drohungen der US-Seite einen Handelskrieg abwehren. Die EU und die Vereinigten Staaten unterhalten umfassende bilaterale Handels- und Investitionsbeziehungen. EU-Zahlen zufolge geht es um fast 30 Prozent des weltweiten Handels mit Waren und Dienstleistungen und um 43 Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung. 2024 belief sich der Handel mit Waren und Dienstleistungen zwischen der EU und den USA auf ein Volumen von rund 1,7 Billionen Euro.

Kommentare

User #5947 (nicht angemeldet)

Genau, die Kolonie schafft Zölle für den Gebieter ab und zahlt selber schön weiter. Nennt sich Deal, ist Unterwerfung!

User #4687 (nicht angemeldet)

Zölle sind Historisch gesehen seit entsteheung des Zivilvolkes, reine abzocke--- Als Industrialisierung im 18 Jahrhundert kam, begründete man dies mit ProtekZIONismus??? Klar mein Humor, man muss eigenes Volk abzocken um es zu schützen--- Zölle abschaffen, dan Steuer auf Produkte respektive die Differenz wo mehr CO2 generiert wird. Diese so Massiv das es sich nicht mehr Lohnt. Ausnahme respektive Erlass nur in dem Aussmass wo man es nicht selber Produzieren kann und eine System Relevanz begründet werden kann---

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