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    EU-Staaten drängen auf Russland-Milliarden für Ukraine

    Esada Kunic
    Esada Kunic

    Belgien,

    Mehrere EU-Länder fordern Brüssel auf, eingefrorene russische Staatsvermögen endlich für die Ukraine einzusetzen.

    ukraine euro 2027
    Ein Koalitionsbrief mehrerer EU-Staaten fordert Brüssel auf, russische Vermögen für die Ukraine zu nutzen. (Symbolbild) - keystone

    Mehrere EU-Staaten machen gemeinsam Druck auf die Europäische Kommission. In einem Brief fordern Schweden, die Niederlande, Spanien und Polen die Brüsseler Behörde zum Handeln auf, wie der «Tagesspiegel» berichtet.

    Die Länder verlangen demnach die Wiederaufnahme von Plänen zur direkten Nutzung eingefrorener russischer Staatsvermögen. Ziel ist es, diese Mittel zur Finanzierung der Ukraine bereitzustellen.

    Soll die EU eingefrorene russische Staatsvermögen direkt für die Ukraine einsetzen?

    Die Informationen stammen laut «Tagesspiegel» aus der «Financial Times», die sich auf vier eingeweihte Personen beruft. Schweden gilt dabei als treibende Kraft hinter dem Schreiben.

    Hunderte Milliarden liegen eingefroren

    Bisher nutzte die EU lediglich die Zinsgewinne aus den blockierten russischen Geldern für die Ukraine.

    Insgesamt wurden dabei rund 8 Milliarden Euro (etwa 7,5 Milliarden Franken) an solchen Erträgen erwirtschaftet, wie die Europäische Kommission mitteilte.

    Anfang August überwies die Kommission weitere 1,4 Milliarden Euro (etwa 1,3 Milliarden Franken) dieser Erträge an die Ukraine. Es war die fünfte Überweisung dieser Art, wie die Europäische Kommission in einer Pressemitteilung festhielt.

    Von der Leyen pocht auf Verantwortung Russlands

    «Russland muss für die Zerstörung bezahlen, die es angerichtet hat», sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen.

    Sie bekräftigte damit den Anspruch der EU, Moskau finanziell zur Rechenschaft zu ziehen.

    ukraine von der leyen
    EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen betonte, Russland müsse für die Zerstörungen in der Ukraine aufkommen. - keystone

    Der Finanzbedarf der Ukraine ist jedoch weitaus grösser als die bisherigen Überweisungen, wie das Bundesfinanzministerium berichtet. Laut IWF-Schätzungen liegt der externe Finanzbedarf für 2026 und 2027 bei rund 168 Milliarden Euro (etwa 157,7 Milliarden Franken).

    Weitere Angriffe auf Ukraine

    Parallel zum Schreiben der EU-Staaten rief der britische Premierminister Andy Burnham die Verbündeten zu weiterem Engagement auf.

    Er forderte schärfere Sanktionen gegen russische Öl- und Gasexporte, wie das «Handelsblatt» berichtet.

    Russland greift die Ukraine derweil weiter mit Drohnen und Raketen an. In der Nacht auf Donnerstag waren in Kyjiw erneut Explosionen zu hören, wie der «Tagesspiegel» unter Berufung auf Reuters meldet.

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    Kommentare

    User #5858 (nicht angemeldet)

    Erst muss das Geld russicher Oligarchen ausgeräumt werden, welche neue Geschäftsfelder wie die Vorfinanzierung von Kokain-Sammelbestellungen "nicht-russischer" Mafiagruppierungen tätigen. Es sind echte Mafiajäger und deren aktuellen Erkenntnisse am Zug und keine Politiker. Europas Banken machen sonst niemals mit.

    User #2093 (nicht angemeldet)

    Sehr gut. Mit den russischen Milliarden für die Ukraine steht der Abwehrkampf über Jahre gut.

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