EU

    EU-Kommission will Arbeiten im Ausland erleichtern

    Keystone-SDA
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    Frankreich,

    Die EU-Kommission will das Arbeiten im europäischen Ausland erleichtern. Ziel sei, das Talent in Europa bestmöglich zu nutzen und weiteres anzuziehen, teilte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen mit. Arbeitnehmer sollen ihre Ansprüche auf Sozial- und Gesundheitsversicherung leichter nachweisen können, und ihre Qualifikationen sollen in der ganzen EU leichter verstanden werden. Die Initiative richtet sich überwiegend an Europäerinnen und Europäer, einzelne Vorschläge betreffen aber auch Menschen aus anderen Staaten, die in der EU arbeiten wollen.

    EU-Kommission
    Die EU-Kommission in Brüssel. - keystone

    Nach dem Willen der Brüsseler Behörde sollen die Berufsqualifikationen unter anderem von Ärztinnen, Krankenpflegern, Ingenieurinnen und Lehrern länderübergreifend schneller anerkannt werden, innerhalb von fünf Wochen statt drei Monaten. Qualifikationsnachweise sollen künftig in einem standardisierten digitalen Format ausgestellt werden und in einer digitalen Brieftasche (Wallet) abrufbar sein. Zudem soll es neue gemeinsame Standards geben für die Anerkennung von Qualifikationen, die ausserhalb der EU erworben wurden.

    Die EU-Kommission schlägt ausserdem einen Europäischen Sozialversicherungsausweis (ESSPASS) vor, mit dem Bürger Dokumente zur Sozialversicherung komplett digital beantragen und erhalten können. Etwa die Europäische Gesundheitskarte, mit der Versicherte bei vorübergehenden Aufenthalten im Ausland medizinisch notwendige Behandlungen erhalten, und die sogenannte A1-Bescheinigung für entsandte Arbeiter.

    Die EU-Kommission hat dafür nun fünf Gesetzesvorschläge vorgelegt. Damit sie in Kraft treten, müssen jeweils die EU-Staaten und das Europaparlament zustimmen. Im Jahr 2024 lebten nach Angaben der Behörde 14 Millionen der rund 450 Millionen Europäer im europäischen Ausland, davon mehr als 10 Millionen im Arbeitsalter.

    Kommentare

    User #4646 (nicht angemeldet)

    Es gibt viele Kapitalisten die ein gesundes wirtschaftliches Denken haben. Die Brüsseler EU ist jedoch ein Funktionär-Moloch.

    User #4895 (nicht angemeldet)

    Und jetzt zähle zusammen: „Bilaterale3“, Neutralitätsinitiative, 10Millionen CH… ergibt Geld von der CH an die EU!!

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