Emirates sichert sich fast 30 Airbus A380
Emirates, die Fluggesellschaft aus Dubai, übernimmt fast 30 Superjumbos von Airbus in Eigenregie – und das in ihrem profitabelsten Jahr.

Emirates kauft im grossen Stil Airbus A380. Das enthüllte die Fluggesellschaft aus Dubai in ihrem Jahresbericht vom 7. Mai 2026.
Wie «aeroTELEGRAPH» berichtet, erwarb Emirates im vergangenen Jahr 29 A380 und 5 Boeing 777 nach Ablauf ihrer Leasingverträge.
Die Jets waren bislang geleast und wechseln nun ins Volleigentum des Carriers. Laut dem «aeroTELEGRAPH» kommen zu den Käufen noch zu 20 Neuauslieferungen hinzu.
Milliarden für die Flotte
Zur Finanzierung dieser Massnahmen beschaffte Emirates laut «aeroTELEGRAPH» über nationale und internationale Märkte Flugzeugfinanzierungen von 10 Milliarden Dirham. Das entspricht rund 2,1 Milliarden Franken.
Einzelne Deals waren bereits früher bekannt geworden.
So verkaufte die Leasingfirma Amedeo im September 2025 zwei A380 an Emirates. Zwei weitere sollen folgen.
Rekordgewinn als Rückenwind
In dieses Bild passt auch die starke finanzielle Verfassung der Airline, wie das «Cash» berichtet. Der Nettogewinn stieg im Geschäftsjahr 2025/26 um fast vier Prozent auf umgerechnet 5,4 Milliarden Dollar (etwa 4,2 Milliarden Franken).
Emirates bleibt damit mit einer operativen Marge von 17,4 Prozent die weltweit profitabelste Fluggesellschaft.
Der Konzernumsatz legte dabeium drei Prozent auf 41 Milliarden Dollar zu (etwa 31,9 Milliarden Franken). Dieser Erfolg entstand trotz erheblicher Störungen durch den Krieg gegen den Iran im letzten Quartal des Geschäftsjahres.
Airbus A380 als langfristige Strategie
Emirates ist und bleibt der weltgrösste Betreiber des Airbus A380.

Laut «meilenoptimieren.com» plant Emirates-Präsident Sir Tim Clark derzeit, den A380 noch bis mindestens 2040 zu betreiben.
Die Flotte soll zudem modernisiert werden: Es läuft ein umfangreiches Retrofit-Programm, das inzwischen auf 219 Flugzeuge ausgeweitet wurde.
















