Grossbrand in den Emiraten nach iranischem Drohnenangriff
Nach einem Drohnenangriff des Iran auf die Emirate brennt ein Industriegebiet. Der Grossbrand unterstreicht die Brüchigkeit der Waffenruhe.

In der Hafenstadt Fudschaira in den Vereinigten Arabischen Emiraten hat ein iranischer Drohnenangriff einen Grossbrand ausgelöst. Betroffen ist ein Industriegebiet, wie der «ORF» unter Berufung auf das örtliche Medienbüro berichtet.
Zivilschutzkräfte sind im Einsatz, um den Grossbrand in der Ölanlage einzudämmen. Eine offizielle Stellungnahme aus Teheran liegt bislang nicht vor.
Das Militär der VAE fing nach eigenen Angaben zudem drei iranische Raketen ab. Eine weitere Rakete sei im Meer niedergegangen, teilt das emiratische Verteidigungsministerium mit.
Grossbrand: Erster Angriff seit der Waffenruhe
Es ist der erste Angriff seit dem 8. April, wie der «ORF» berichtet. Damals trat die Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran in Kraft.
Die VAE-Behörden hatten die Bevölkerung zuvor aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen. In mehreren Landesteilen sei die Flugabwehr deutlich hörbar gewesen, berichtet das «SRF».
Die Emirate teilten mit, sie würden ihre Souveränität schützen. Sie behielten sich das volle Recht auf eine Reaktion im Einklang mit dem Völkerrecht vor, wie der «Tagesspiegel» berichtet.
Reaktionen und regionale Ausweitung
Auch im Nachbarland Oman gab es einen Angriff. Betroffen war die Exklave Buch an der Strasse von Hormus.

Dabei wurden laut dem «ORF» ausländische Arbeiter schwer bis mittelschwer verletzt.
Der Golfstaat Bahrain bezeichnete die Angriffe laut «Tagesspiegel» als gefährliche Eskalation, die einen klaren Verstoss gegen die geltende Waffenruhe darstelle. Deutschland hat zwei Marine-Schiffe im Mittelmeer stationiert – im Vorgriff auf einen möglichen Einsatz in der Strasse von Hormus.












