Deal in Nahost lässt Börsen in Asien deutlich steigen

    Esada Kunic
    Esada Kunic

    Japan,

    Die Einigung in Nahost treibt die Börsen in Japan und Südkorea an. Der Ölpreis sinkt deutlich.

    usa yen japan börse
    Der Yen stürzte auf den tiefsten Stand seit vier Jahrzehnten. USA und Japan antworteten mit einem seltenen gemeinsamen Eingriff am Devisenmarkt. (Symbolbild) - depositphotos

    Die Einigung in Nahost zwischen den USA und dem Iran sorgt für Erleichterung an den Finanzmärkten. Bereits am Montag verzeichneten die wichtigsten Aktienindizes in Japan und Südkorea deutliche Kursgewinne.

    Der Nikkei 225 stieg laut «Börse Global» um 5,3 Prozent und kletterte auf rund 66'000 Punkte. Auch der südkoreanische Kospi und andere Börsen in Asien legten zu.

    Wird der Iran-Deal diesmal wirklich klappen?

    Der Ölpreis fiel laut dem «ORF» auf den tiefsten Stand seit Anfang März. Die Sorte Brent kostete demnach 83,51 US-Dollar (etwa 66 Franken) pro Barrel.

    Hintergrund der Einigung in Nahost

    Pakistans Premierminister Shehbaz Sharif verkündete auf der Plattform X die Einigung. Die Strasse von Hormus soll demnach am Freitag vollständig geöffnet werden.

    UNO-Generalsekretär António Guterres bezeichnete die Einigung laut dem «ORF» als entscheidenden Schritt. Bundeskanzler Friedrich Merz sprach von einer möglichen Erholung der Weltwirtschaft.

    Frankreich und Grossbritannien erklärten sich bereit, die Strasse von Hormus militärisch zu sichern. Mehrere Staaten sicherten zudem ihre Unterstützung für eine entsprechende Mission zu.

    Folgen der Einigung in Nahost für die Wirtschaft

    Der Ökonom Sebastian Dullien vom Institut IMK nannte das Abkommen laut «T-Online» eine sehr gute Nachricht für die deutsche Wirtschaft. Wie nachhaltig der Waffenstillstand sei, bleibe laut Dullien aber weiterhin ungewiss.

    Börsen nahost
    Nach der Einigung in Nahost legen die Aktienmärkte in Japan und Südkorea kräftig zu. (Symbolbild) - depositphotos

    Auch Analyst Kevin Thozet von der Vermögensverwaltung Carmignac erwartete sinkende Zinsen und steigende Aktienkurse. Niedrigere Ölpreise würden zudem die Wachstumsängste an den Märkten dämpfen.

    Offene Fragen wie das iranische Atomprogramm bleiben laut dem «ORF» weiterhin ungeklärt. Die endgültige Unterzeichnung des Abkommens ist für Freitag in der Schweiz vorgesehen.

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