Wohnungsmieten sinken im Juli in 15 Kantonen

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    Günstigere Mieten: In mehr als der Hälfte der Kantone gingen die Angebotsmieten im Juli zurück – schweizweit gibt es trotzdem keinen Grund zum Jubeln.

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    Obwohl die Mietzinse im Juli in 15 Kantonen gesunken sind, bleiben die Preise schweizweit hoch. (Symbolbild) - keystone / pexels

    Das Wichtigste in Kürze

    • In 15 Kantonen gingen die Angebotsmieten im Juli zurück – schweizweit blieben sie jedoch stabil.
    • Nidwalden verzeichnete mit -4,0 Prozent den stärksten Rückgang im Monatsvergleich.
    • Im Jahresvergleich stiegen die Angebotsmieten schweizweit jedoch um 2,4 Prozent.

    In mehr als der Hälfte der Schweizer Kantone gingen die Angebotsmieten im Juli zurück, teilweise sogar deutlich.

    Gesamtschweizerisch betrachtet haben sich die Mieten insgesamt aber kaum bewegt.

    Der Homegate-Mietindex blieb im Juli gegenüber dem Vormonat unverändert bei 134 Punkten, wie der Immobilienmarktplatz Homegate am Donnerstag mitteilte.

    montasmiete
    In 15 Schweizer Kantonen sanken die Angebotsmieten im Juli. (Symbolbild) - pexels

    Im Vergleich zum Vorjahr lagen die Angebotsmieten schweizweit weiterhin 2,4 Prozent höher. Der Index wird von Homegate zusammen mit der Zürcher Kantonalbank (ZKB) erhoben.

    Deutlicher Rückgang in Nidwalden

    Insgesamt sanken die Angebotsmieten im Juli jedoch in 15 Kantonen. Den stärksten Rückgang verzeichnete Nidwalden mit einem Minus von 4,0 Prozent. Dahinter folgten Schwyz mit -1,9 Prozent sowie Genf und Uri mit jeweils -1,5 Prozent.

    Auch im Kanton Zürich gingen die Mieten um 0,4 Prozent zurück. Einen Anstieg gab es dagegen unter anderem in St.Gallen (+0,7 Prozent) und im Tessin (+0,6 Prozent).

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    Schweizweit gibt es trotzdem keinen Grund zum Aufatmen: Im Jahresvergleich sind die Angebotsmieten um 2,4 Prozent gestiegen. (Symbolbild) - keystone

    Im Jahresvergleich stiegen die Angebotsmieten weiter. Am stärksten in Graubünden (+7,1 %), Zug (+5,0 %) und Luzern (+4,2 %).

    Lugano gegen den Trend

    Bei den untersuchten Städten stiegen die Angebotsmieten im Juli einzig in Lugano. Dort legten sie gegenüber dem Vormonat um 1,9 Prozent und innert Jahresfrist gar um 6,3 Prozent zu.

    Den stärksten monatlichen Rückgang gab es dagegen in der Stadt Luzern mit einem Minus von 2,4 Prozent. Damit fiel der Rückgang doppelt so stark aus wie im gesamten Kanton Luzern (-1,2 Prozent).

    Wie findest du die aktuellen Mieten?

    Im Jahresvergleich lagen die Angebotsmieten allerdings auch in den weiteren untersuchten Städten über dem Vorjahresniveau.

    Der Homegate-Mietindex misst die qualitätsbereinigte Entwicklung der ausgeschriebenen Mietpreise für neu und wieder zu vermietende Wohnungen. Dabei werden Unterschiede bei Qualität, Lage und Grösse der Wohnungen berücksichtigt.

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    Kommentare

    User #3649 (nicht angemeldet)

    Natürlich, auf den Herbst wird alles spottbillig. Die Lohnverhandlungen stehen an. Wie immer, keine Teuerung. Das ist ein fest zusammengewachsener Mechanismus in der Schweiz, von Politik und Geldadel ins Leben gerufen.

    User #2455 (nicht angemeldet)

    Seh kein problem mit immo, es hat noch ne million versteckte wohnungen.. da 53% die 10 millionen schweiz wollen, sogar der bundesrat..ironie off.

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