Alle italienischen Crans-Montana-Opfer sind aus Spital entlassen
Alle jungen italienischen Opfer, die nach dem Brand in Crans-Montana an Silvester in Mailand behandelt wurden, konnten das Spital verlassen. Die letzte der zwölf Patientinnen, eine 17-Jährige, verliess am Donnerstag nach 224 Tagen Behandlung das Verbrennungszentrum des Mailänder Niguarda-Spitals.

Alle jungen Patienten seien damit nach Hause zurückgekehrt, berichtete die italienische Nachrichtenagentur Ansa. Ihre Behandlung habe insgesamt mehr als 50 chirurgische Eingriffe und mindestens 30 Verbandswechsel unter Sedierung für jeden Jugendlichen erfordert.
Die Opfer der Brandkatastrophe von Crans-Montana stehen noch vor einem langen Weg der körperlichen und psychischen Rehabilitation. Einige von ihnen haben bereits eine Reihe von Operationen hinter sich, um beispielsweise die durch die Verbrennungsnarben eingeschränkte Beweglichkeit der Hände wiederzuerlangen.
Es werde für die jungen Leute Zeit, Geduld und Kraft erfordern, das Geschehene hinter sich zu lassen und Schritt für Schritt in den Alltag zurückzukehren, erklärte Guido Bertolaso, Gesundheitsbeauftragter der Region Lombardei, der Nachrichtenagentur Ansa.
Bei dem Unglück in Crans-Montana kamen 41 Menschen ums Leben und 115 wurden schwer verletzt. Sechs Todesopfer stammten aus Italien.






