Schweizer waren im Juli konsumfreudiger denn je
Schweizerinnen und Schweizer liessen es im Juli krachen: Vor allem Reisen und Restaurantbesuche sorgten für ein Konsumhoch.

Das Wichtigste in Kürze
- Reiseausgaben erreichen dank Hotelbuchungen einen Höchststand seit Messbeginn.
- Restaurantbesuche im Inland treiben die Freizeitausgaben im Juli an.
- Haushalte sparen bei Alltagsausgaben, kaufen aber wieder mehr Bücher und Zeitungen.
Schweizerinnen und Schweizer waren im Juli konsumfreudiger.
Dies zeigte sich unter anderem bei Hotelbuchungen. Aber auch für Restaurantbesuche im Inland gaben die Menschen laut dem neuen Postfinance-Konsumindikator mehr aus.
Gemäss dem am Donnerstag veröffentlichten Indikator lagen die Konsumausgaben im Juli 2026 um 1,1 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats.

Bereits in den Monaten Mai und Juni hatte der Konsumindikator die entsprechenden Werte klar übertroffen.
Ein Grund dafür war laut den Experten der Postfinance die «Reiselust». Die Reiseausgaben erreichten gar den höchsten Stand seit Messbeginn. Besonders die Ausgaben für Hotelbuchungen legten zu.
Zudem stiegen auch die Freizeitausgaben im Juli. Beliebt waren vor allem Restaurantbesuche im Inland, während die Ausgabefreude für Sport etwas gedämpfter war.
Auch Kosmetikprodukte gefragt
Die Ausgaben im Bereich «Beauty und Wellness» stiegen derweil leicht. Sowohl für Kosmetikprodukte und -behandlungen als auch für Kleidung gaben die Menschen etwas mehr aus.
Dagegen gingen die alltäglichen Haushaltsausgaben der Schweizer Bevölkerung leicht zurück. Die Nachfrage nach «Wissensartikeln» wie Bücher oder Zeitungen nahm dagegen wieder etwas zu.
Die Postfinance erhebt den monatlichen Konsumindikator anhand anonymisierter Transaktionsdaten ihrer rund 2,4 Millionen Kunden.








