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BGH verhandelt erneut zu abgasmanipulierten Audi-Pkw

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Deutschland,

Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe verhandelt am Donnerstag (09.00 Uhr) erneut zur Haftung von Audi für eigene Autos mit dem abgasmanipulierten VW-Motor EA 189.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Es sei ausgeschlossen, dass Audi den Motor quasi «blind» in seine eigenen Fahrzeuge eingebaut habe, urteilte das OLG..

Im März hatte der BGH entschieden, dass Audi sich das Wissen der Konzernmutter Volkswagen um die Abgasmanipulationen nicht zurechnen lassen muss. In den nun verhandelten vier Fällen gelangte das Oberlandesgericht (OLG) München zu der Überzeugung, dass auch Audi von der «auf Täuschung ausgerichteten unzulässigen Abschalteinrichtung» wusste. (Az: VII ZR 238/20 und weitere)

Es sei ausgeschlossen, dass Audi den Motor quasi «blind» in seine eigenen Fahrzeuge eingebaut habe, urteilte das OLG. Auch Audi habe daher seine Diesel-Kunden und die Genehmigungsbehörden auf der Grundlage einer eigenen strategischen Unternehmensentscheidung arglistig getäuscht. Audi bestreitet dies mit seiner Revision vor dem BGH.

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